Funktionskleidung hat im Winter eindeutig Vorteile

Beim Radeln im Winter Funktionstextilien tragen

Wer auch in der kälteren Jahreszeit mit dem Rad zur Arbeit oder zum Sport fährt, sollte Funktionstextilien tragen.

Sie stellen sicher, dass der Radler weder friert noch schwitzt. Nach dem Zwiebelschalenprinzip werden je nach Witterung und dem individuellen Empfinden am besten mehrere Kleidungsschichten übereinander getragen, rät Gesundheits-Experte und Diplom-Sportwissenschaftler Andreas Strack.

"Hierdurch wird zwischen den Kleidungsschichten Luft als Wärmeisolator gespeichert und die Kleidung kann durch einen Wechsel an schwankende Witterungsverhältnisse angepasst werden", erklärt Strack. Insbesondere für Radjacken und -hosen gelte "Softshell" als das beste Material.

Neben Oberkörper, Armen, Händen und Beinen sollten auch Kopf und Füße ausreichend eingepackt werden, betont Strack. Da auch hier das Motto "nicht oben ohne" gelte, empfiehlt er eine dünne, funktionelle Mütze unter dem Radhelm. Die Füße sind durch spezielle Winterradschuhe oder Überzieher gut versorgt. Denn auch über den Kopf verliert der Mensch viel Wärme - und kalte Füße sind auch auf dem Rad nicht angenehm.