Heimliche Auslöser von Kopfschmerzen

Parmesan, Handtasche und Co.

Heimliche Auslöser von Kopfschmerzen

Sie leiden häufig unter Kopfweh, wissen aber nicht woher der Schmerz kommt? Dafür gibt es jede Menge Gründe. Sogar Schmerzmittel können Kopfschmerzen auslösen, wenn man öfter als 10-mal im Monat zu den Tabletten greift.

Ursachen
Wissenschaftler decken immer mehr Kopfweh-Auslöser auf, die viele Leidgeplagte noch nicht kennen. Das sind die häufigsten Ursachen:

Heimliche Kopfschmerzauslöser 1/8
1. Schmerzmittel Aspirin, Paracetamol und Ibuprofen: Zu diesen Mitteln greifen wir, wenn wir von Kopfschmerzen geplagt werden. Doch die Tabletten, die die Beschwerden lindern sollten, können selbst Schmerzen auslösen. Und zwar dann, wenn sie öfter als 10-mal im Monat eingenommen werden.
2. Handtasche Auch Ihre Handtasche kann Kopfschmerzen verursachen! Der tägliche Begleiter ist oft zu schwer und zu groß, dadurch entsteht eine einseitige Belastung für den Schulter-Nacken-Bereich - und das kann zu Kopfweh führen.
3. Zähne und Kiefer Eine Fehlstellung des Kiefers oder schiefe Zähne können Kopfschmerzen auslösen. Das Zubeißen belastet dann das Kiefergelenk - ein Umstand, der bis in die Halswirbelsäule wirkt und dort Verspannungen auslöst. Die Folge: Kopfweh! Lassen Sie sich von einem Zahnarzt untersuchen!
4. Nebenwirkungen
Nehmen Sie regelmäßig Medikamente ein? Dann sollten Sie den Beipackzettel ganz genau unter die Lupe nehmen. Manche Blutdrucksenker, Herzmedikamente, Magensäureblocker sowie einige Antidepressiva können Kopfweh auslösen.
 
5. Parmesan, Weintrauben, Salami,... Auch die Inhaltsstoffe bestimmter Lebensmittel können zu Kopfweh führen. Wer zum Beispiel nach dem Verzehr von Parmesan, Salami, Thunfisch oder Trauben einen Brummschädel bekommt, könnte unter einer Histamin-Intoleranz leiden.
6. Kopfpolster Wenn Sie schon mit Kopfschmerzen aufstehen, dann lohnt es sich, der Polster genauer unter die Lupe zu nehmen. Ist das Kissen zu groß, verspannt sich der Nacken und das führt zu Kopfweh.
7. Magnesiummangel Zu wenig Magnesium kann sich ebenso durch Kopfschmerzen äußern. Magnesiummangel erhöht die Erregbarkeit von Muskeln und Nervenfasern. Die Folge: Nacken- und Schulterverspannungen.
8. Trinken Sie genug? Wenn Sie zu wenig trinken, dann wird das Blut dicker und die Sauerstoffversorgung lässt nach. Das macht sich durch Kopfschmerzen bemerkbar. Trinken Sie mindestens zwei Liter Flüssigkeit am Tag. Auch im Akutfall kann ein großes Glas Wasser Wunder bewirken.

250 Arten von Kopfweh
Schon leichte Kopfschmerzen können uns den ganzen Tag vermiesen. Das Leiden ist weit verbreitet: Die Hälfte aller Österreicher klagt über regelmäßiges Kopfweh. Mediziner unterscheiden übrigens 250 verschiedene Arten von Kopfschmerzen. Am häufigsten treten die sogenannten Spannungskopfschmerzen auf.

Das sind die besten Tipps gegen Kopfschmerzen:

10 Hausmittel gegen Kopfschmerzen 1/10
1. Kopfweh ausbremsen Die leichten Kopfschmerzen ignorieren und weitermachen wie gewohnt bringt nicht viel. Irgendwann wird der Schmerz so heftig, dass es doch nicht mehr geht. Machen Sie lieber gleich bei den ersten Anzeichen eine kleine Pause. Stress gilt nämlich als einer der häufigsten Auslöser. Vielleicht können Sie mit einer kurzen Entspannungs-Pause das Schlimmste verhindern.
2. Ziehen Sie sich zurück! Wenn Sie die Möglichkeit haben, dann ziehen Sie sich kurz zurück. Vielleicht hilft es Ihnen, den Kopf wieder frei zu bekommen. Ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft kann Wunder bewirken.
3. Kälte oder Wärme Je nach Belieben kann ein Eispad oder ein warmes Kirschkernkissen Linderung bringen. Auch Minzöl oder Tigerbalsam hat eine kühlende Wirkung. Dünn auftragen!
4. Weidenrinde-Tee Weidenrinde als Tee aufgegossen in kleinen Schlucken getrunken wirkt schmerzstillend.
5. Vorbeugen Treten die Kopfschmerzen häufiger auf, sollten Sie nach der Ursache suchen. Mit einem Schmerztagebuch finden Sie vielleicht den Auslöser.
6. Regelmäßig essen Halten Sie regelmäßige Essenszeiten ein. Ein absinkender Blutzuckerspiegel kann zu Kopfschmerzen führen.
7. Treiben Sie Sport! Schwimmen, Laufen, Radfahren: Versuchen Sie mehr Sport zu treiben. Das hilft beim Stressabbau.
8. Entspannen Sie sich! Yoga oder autogenes Training kann gegen Kopfschmerzen helfen.
9. Vorsicht bei Schoko, Rotwein und Käse! Es gibt Nahrungsmittel, die als echte Kopfschmerz-Trigger gelten. Als Auslöser vermutet man die darin enthaltenen „biogenen Amine“. Sie stecken zum Beispiel in reifem Käse, Rotwein, Schokolade, Weizen oder Schweinefleisch. Aber auch Pökelsalz oder der Geschmacksverstärker Glutamat gelten als Risikosubstanzen. Aber: Auch wenn Sie wissen, dass Sie etwa auf Wein Kopfweh bekommen, müssen Sie nicht gänzlich darauf verzichten. Ab und zu ein kleines Gläschen kann sogar guttun.
10. Starker Kaffee Auch ein doppelter Espresso, eventuell mit einem Spritzer Zitronensaft, kann Kopfschmerzen verjagen. Das Koffein beeinflusst die Gefäßspannung und damit die Durchblutung; die Zitrone unterstützt die körpereigene Schmerzhemmung. Kaffee als Kopfschmerzkiller wirkt am besten bei Menschen, die Kaffee nur gelegentlich oder in kleinen Mengen trinken.

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