Das sind die 8 Klopapier-Typen

Hygiene

Das sind die 8 Klopapier-Typen

Wie sieht der typische Falter aus und was unterscheidet ihn vom Wickler? Wer stückelt und wer knüllt? Anlässlich des Welttoilettentags am 19. November veröffentlicht Zewa Moll eine aktuelle Umfrage zum Thema "Faltverhalten der Österreicher". Aus den Ergebnissen lassen sich acht verschiedene Falt-Typen ableiten.

So sieht der typische Falter aus
Rund 65 Prozent der Österreicher falten ihr Toilettenpapier sorgfältig, bevor sie es benutzen. Die Männer liegen sogar vor den Frauen. Bei den 50- bis 69-Jährigen ist die Technik besonders beliebt. Der typische Falter ist verheiratet und lebt mit seiner Familie vorzugsweise in einer Kleinstadt. Er kauft sein Toilettenpapier gerne auf Vorrat. Wichtig sind ihm Reißfestigkeit und Sicherheit.

Auch der Stückler ist überwiegend männlich und gehört zur Gruppe der 50- bis 69-Jährigen. Meist ist er bereits pensioniert und lebt allein.

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So benutzen wir Klopapier: 1/8
Der Falter (64,7%) "Ich falte mein Klopapier sorgsam, bevor ich es benutze.
Der Spontane (7,7%) "Kommt ganz auf die Situation an. Mal falte ich, mal zerknülle ich."
Der Roller (7,1%) "Ich rolle mein Klopapier mindestens einmal um die Hand.
Der Stückler (7,0%) "Ich stückle das Toilettenpapier und lege die Einzelblätter übereinander bis die Lagen dick genug sind."
Der Knüller (6,1%) "Ich zerknülle es. Letztendlich landet es ja sowieso im Abfluss."
Der Gleichgültige (5,6%) "Darauf habe ich noch nie genau geachtet."
Der Minimalist (1,6%) "Ich benutze ein Blatt Toilettenpapier. Mehr braucht man nicht."
Der Natürliche (0,1%) "Ich benutze kein Klopapier."

Wickler kommen aus Ost-, Knüller aus Westösterreich
Eine weitere beliebte Technik ist das Wickeln - vor allem in den östlichen Regionen Niederösterreich, Wien und Burgenland. Besonders Frauen wickeln sich das Toilettenpapier gerne um die Hand. Mit elf Prozent liegen sie weit vor den Männern, von denen lediglich drei Prozent zu den Wicklern gehören. Die Wicklerinnen finden sich in zwei Altersgruppen wieder: Bei den 14- bis 29-Jährigen, sowie den 30 bis 49 Jährigen. Während die Jüngeren beim Kauf ihres Papiers Wert auf ein samtig weiches Gefühl legen, ist den Ü30-Frauen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis wichtig. Geknüllt wird ebenfalls lieber von Frauen als von Männern. Allen voran bei Schülerinnen und Studentinnen. Beim Kauf ihres Toilettenpapiers setzen rund 33 Prozent von ihnen auf einen zusätzlichen Unterhaltungswert, zum Beispiel durch lustige Motive auf dem Papier. 

Der Spontane-Wischer ist eher weiblich
Es wird gefaltet, zerknüllt, gestückelt und um die Hand gewickelt: Zehn Prozent der Frauen entscheiden sich spontan und situationsabhängig. Vor allem Schülerinnen und Studentinnen: Von ihnen geben auch 37 Prozent an, es sei ihnen wichtig, dass das Toilettenpapier umweltverträglich ist.

Mehr Männern als Frauen ist ihr Faltverhalten egal. Während sechs Prozent der österreichischen Männer nicht darauf achten, was sie mit dem Papier machen, sind es bei den Frauen knapp fünf Prozent. Meistens sind es Männer zwischen 50 und 69 Jahren. Die Qualität des Toilettenpapiers ist den älteren Herren jedoch nicht egal. Mindestens vierlagig soll es sein. Dafür sind sie sogar bereit, mehr Geld auszugeben.

Eine Seltenheit: Die Minimalisten
Knapp 2,5 Prozent der Männer geben sich mit einem einzigen Blatt Toilettenpapier zufrieden. 0,2 Prozent der Männer braucht sogar überhaupt kein Papier! Der klassische Minimalist ist zwischen 14 und 29 Jahre alt und tendenziell Hausmann oder Student oder Schüler.

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