Darmkrebsmonat März

Darmkrebsvorsorge rettet Leben

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Die Darmspiegelung ist eine wichtige, schmerzfreie Untersuchung.

Rund 5.000 Menschen erkranken in Österreich jährlich an Darmkrebs, 3.000 sterben daran. Das wäre weitgehend vermeidbar: Die Darmspiegelung, eine mittlerweile völlig schmerzfreie Untersuchung, sollte für Frauen und Männer ab 50 Pflichttermin für die Darmkrebsvorsorge sein.

Richige Ernährung senkt Darmkrebsrisiko 1/9
1. Wenig rotes Fleisch
Rotes Fleisch schädigt die Darmschleimhaut. Zum einen wegen der enthaltenen gesättigten Fettsäuren und des hohen Fettanteils. Zum anderen spielt auch die Zubereitungsart eine wichtige Rolle. Beim starken Erhitzen oder Räuchern entstehen sogenannte polyzyklische Kohlenwasserstoffe und aromatische Amine, die krebserregend sind. Essen Sie möglichst wenig rotes Fleisch.


Risikofaktoren

Falsche Ernährung, Übergewicht, chronisch entzündliche Erkrankungen der Darmschleimhaut und Rauchen sind die wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung von Darmkrebs. Diese "Sünden" machen sich vor allem im Alter bemerkbar: Ab 50 steigt mit zunehmendem Alter das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Dickdarmkrebs unterscheidet sich von allen anderen Krebserkrankungen in einem ganz wesentlichen Punkt: In mehr als 90 % aller Fälle sind vor der Entstehung des Karzinoms viele Jahre hindurch Vorstufen in Form von zunächst gutartigen Darmpolypen nachweisbar. Die konsequente Aufspürung und Entfernung dieser Polypen im Rahmen der Darmspiegelung könnte 90 % der Erkrankungen verhindern.

"Wenn Frauen und Männer ab dem 50. Lebensjahr alle 7-10 Jahre eine Darmspiegelung durchführen ließen, könnten mögliche Polypen sofort erkannt und abgetragen werden und dadurch die Entstehung von Darmkrebs vermieden werden," so Univ.Doz.Dr. Werner Weiss, Österreichische Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie.

"Sanfte" Koloskopie

Bei vielen Menschen ist die Darmspiegelung als unangenehm und schmerzhaft "verrufen". Seit der Einführung der "sanften" Koloskopie ist die Untersuchung dank dem Einsatz einer Prämedikation (Kurzanästhesie) schmerzfrei. Mittlerweile kann man bei mehr als der Hälfte aller Stellen, die in Österreich die Koloskopie anbieten, diese Untersuchung erhalten. Und das ohne Zusatzkosten.

Mehr Infos: www.krebshilfe.net

20 Dinge, die den Darm krank machen 1/20
1. Üppige Mahlzeiten
Wer zu viel isst, schadet seinem Darm. Das Verdauen belastet den Magen und kann zu Übelkeit, Blähungen, Bauchschmerzen oder Erbrechen führen.
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