10 Schoko-Mythen aufgedeckt:

10 Schoko-Mythen aufgedeckt:

1. Dunkle Schokolade ist gesünder

Bitterschokolade enthält auch nicht weniger Kalorien oder Fett, sie ist allerdings gesünder durch ihren höheren Kakao-Anteil. Und hat somit mehr Flavonoide, die die Gefäße stärken und das Herz-Kreislauf-System schützen.

2. Schokolade macht stark

Bis ins 19. Jahrhundert wurde Schokolade in Apotheken als Kräftigungsmittel verkauft.

3. Naschen macht glücklich aber nicht high

Das Glückshormon Serotonin soll durch Schokolade verstärkt werden, aber man müsste tonnenweise davon essen um tatsächlich eine Wirkung festzustellen. Das Naschen macht uns wohl glücklich, weil wir den Geschmack lieben und darauf konditioniert sind uns mit Schoko zu trösten.

4. Schoko senkt Herzinfarkt-Risiko

Flavonol bindet zellschädigende Stoffe und steckt in der süßen Verführung. Wer viele Kakaoprodukte nascht, hat ein etwa 38 Prozent niedrigeres Herz-Kreislauf-Erkrankungsrisiko. Das hat schon eine britische Studie nachgewiesen.

5. Schokolade macht Pickel  

Stimmt - Wer viele Pickel hat, hat diese in der Regel weil je nach Hormonhaushalt zu viele Hornzellen produziert werden, die die Poren verstopfen. Die Ernährung spielt dabei auch eine große Rolle. Schlecht für die Haut sind generell Lebensmittel, die viel Fett und Zucker enthalten.

6. Schweizer naschen am meisten

Stimmt – Jeder Schweizer isst durchschnittlich zwölf Kilo Süßigkeiten jährlich.Schokoladen-Muffel sind die Japaner: Sie essen nur 2,1 Kilo im Jahr.

7. In Schokolade steckt kein Blut

Rinder- oder Schweineblut soll laut einer Mythe der Schokolade beigemengt werden. Das stimmt natürlich nicht. In der DDR soll es ein Forschungsprojekt gegeben haben, wo Schokolade durch getrocknetes Blut eine dunklere Farbe erhalten haben soll.

8. Schokolade wirkt nicht lustfördernd

Das Glückshormon Phenylethylalanin, das unser Körper produziert wenn wir verliebt sind, ist in geringen Mengen in Schokolade enthalten. Zu gering um lustfördernd zu wirken.

9. Hunde vertragen keine Schokolade

Der in Schokolade enthaltene Stoff Theobromin hat beim Menschen die Wirkung von Koffein. Bei Haustieren wie Hunden und Katzen hat Theobromin aber eine toxische Wirkung. Insbesondere bei Hunden können so bei geringen Mengen Schokolade Vergiftungserscheinungen auftreten.

10. Kalorienbombe Schokolade

Die britische Studie ist aber kein Freifahrtschein für Schoko-Schlemmen ohne Grenzen. Aus der Studie geht nicht automatisch hervor, dass viel Schokolade auch viel hilft. Schoko besteht trotzdem hauptsächlich aus Zucker und Fett – 100 Gramm Milchschokolade haben 500 Kalorien!