Neujahrskonzert

Unsere Ballette tanzen in Valentino

Die Kostüme von acht Paaren und zwei Solisten werden von Valentino designt.

In zwei Wochen tanzen sie wieder - die bezaubernden Mitglieder des Balletts der Wiener Staatsoper und Volksoper: Insgesamt acht Paare sowie die beiden Starsolisten Eleonora Abbagnato und Nicolas Le Riche von der Pariser Oper tanzen die beliebten Balletteinlagen des Neujahrskonzerts 2010 - live im Kunsthistorischen Museum.

Starsolistin in Valentino-Rot
Nach der ersten Kostümprobe bei Signore Valentino in Paris - u. a. mit Abbagnato, die im verführerischen Valentino-Rot auftreten wird, und Nicolas Le Riche - folgte diese Woche die zweite wichtige Anprobe, bei der die Kleider der Paare des Balletts im Mittelpunkt standen.

Live im ORF
Schauplatz waren die ART for ART Kostümwerkstätten in Wien, wo die Kostüme gefertigt werden. Der ORF überträgt das zum zweiten Mal von Maestro Georges Pretre dirigierte Neujahrskonzert live - erstmals in HD-Qualität am Freitag, dem 1. Jänner 2010, in ORF 2 sowie in Ö1 ab 11.15 Uhr.

Valentino begeistert von Zusammenarbeit
"Es war eine großartige Erfahrung, mit einem so professionellen Atelier zusammenzuarbeiten. Ich arbeite oft mit Ateliers zusammen, aber das war eine tolle Leistung, diese Lockerheit der Kleider zu bewerkstelligen", schwärmt Signore Valentino über die Arbeit mit ART for ART.

"Die Kleider werden letztlich mit der Bewegung der Körper zum Leben erweckt. Das denke ich zwar bei all meinen Arbeiten, aber Ballettkostüme brauchen einfach die Tanzbewegung. Die hübschen Mädchen in den Kleidern tanzen zu sehen ist wirklich sehr bewegend."

Tüll, Tüll, Tüll
Insgesamt neun Kleider und neun Fracks müssen in Wien bis zum Neujahrskonzert fertiggestellt werden. "Genauer gesagt bis 30. Dezember", so ART-for-ART-Kostümchefin Annette Beaufays, denn da findet die Generalprobe statt. "Tüll, Tüll, Tüll" erwartet die TV-Zuschauerinnen und -Zuschauer zu Hause - die Damenkostüme beeindrucken von mädchenhaft bis verführerisch in den Farben Rosa bis Grau/Blau.

"Der Tüll kommt aus Frankreich und Italien, die Stickereien wurden in Vorarlberg angefertigt", so Beaufays. Pro Kleid sind inklusive Kopfschmuck bis zu 250 Arbeitsstunden veranschlagt.