Der Winter verlangt nach energiearmer Ernährung

Vor allem wegen ihrer Inhaltsstoffe sind winterharte Gemüse wie Erdäpfel, Schwarzwurzeln, Karotten oder Lauch, wie auch Salate wichtige Begleiter durch die kalte Jahreszeit. Da man sich im Winter weniger bewegt hat man einen geringeren Energiebedarf. Um satt zu werden und dennoch nicht zuzunehmen, braucht man daher Lebensmittel mit wenig Energiedichte und viel Volumen.

Vor allem Kohlsorten haben nach Angaben der Ernährungsexperten einen hohen Ballaststoffgehalt. Darüber hinaus liefern grünblättrige Kohlsorten viel Folsäure. Grünkohl, der nach dem ersten Frost am bekömmlichsten ist, enthält viel Kalzium. Sauerkraut, das aus Weißkraut hergestellt wird, ist reich an Vitamin C und Milchsäurebakterien.

Auch die als Winterspargel bekannte Schwarzwurzel ist durch ihren hohen Gesamtnährwert - nur übertroffen von Erbsen und Bohnen - ein hochwertiges Wintergemüse. Sie enthält viel Inulin, ein aus Fruchtzucker aufgebautes Kohlenhydrat. Durch die positive Wirkung auf die Darmflora werden die Abwehrkräfte des Körpers gestärkt.

Die intensive Färbung bei Gemüsearten wie Rote Rüben oder Karotten ist ein Indiz für reichlich Beta-Carotin, ein so genannter sekundärer Pflanzenstoff und die Vorstufe von Vitamin A. Sekundäre Pflanzenstoffe hemmen zudem Tumore und haben eine hemmende, antibakterielle und antithrombotische Wirkung. Die Experten empfehlen, Obst und Gemüse auch im Winter fünf Mal am Tag zu essen, sei es als Hauptgericht, Beilage, Salat oder in Form von Säften.