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Die 5 Nervensägen-Typen

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1. Das Sensibelchen

Ständig läuft etwas bei ihr schief, ständig ist sie unglücklich, traurig oder hat eben einfach Pech. Außerdem sind alle Kollegen und Mitmenschen gemein zu ihr und alles ist einfach nur schrecklich. Mit ihrem ewigen Gejammere geht sie allen auf die Nerven, wenn man mit Lösungsvorschlägen kommt bekommt sie oft auch das in den falschen Hals. Psychologin Felicitas Heyne rät mit Menschen, die sich ständig in der selbstbemitleidenden Opfer-Rolle sehen, entweder mit Ironie oder Themenwechsel umzugehen. Übertriebene Bewunderung wie "Wahnsinn wie du das alles erträgst! Ich hätte mich längst vor den Zug geworfen!" oder aber ein anderes Thema retten die Situation kurzfristig - hilft nichts, sollte man ihr schonend ans Herz legen sich einen guten Therapeuten zu suchen.

2. Der Blutsauger

Manche Menschen saugen einem förmlich die gesamte Energie aus dem Körper: sie sind Meister darin, anderen ein schlechtes Gewissen zu machen, ihre Meinungen breit und offen zu erklären und andere davon zu überzeugen, dass sie im Recht sind, weiters manipulieren sie gerne um ihren Willen durchzusetzen und sind oft egoistisch. Solche Menschen kosten einen Kraft. Hier hilft nur eines: die direkte Konfrontation. Verlangt eine solche Person von Ihnen die eigenen Pläne zu ihren Gunsten zu ändern stellen Sie ihr die Frage, ob sie das wirklich möchte und das ebenso tun würde. Kommt rücksichtsloses und egoistisches Verhalten vermehrt vor, sollte man überdenken, ob so jemand die Freundschaft überhaupt verdient.

3. Die Zicke

Sie hat ständig etwas auszusetzen, kritisert an allem und jedem herum - in den Club möchte sie jetzt eigentlich nicht, in die vorgeschlagene Bar auch nicht. Ihr Freund passt ihr nicht, Kleinigkeiten belächelt sie immer wieder mit einem zuckersüßen Ton und scharfen Kommentaren. Felicitas Heyne erklärt, dass es sich hier um Menschen mit geringem Selbstwertgefühl handelt. Wer andere herabsetzen muss um sich hervor zu heben hat starke Probleme mit dem eigenen Ego. Stichelt sie immer wieder muss man auch hier direkt nachfragen: "Habe ich das richtig verstanden...?" Geht die Kritik soweit, dass sie verletzend wird, muss man das in diesem Moment ansprechen, denn reagiert niemand darauf, wird sie einfach weiter machen und es für völlig in Ordnung halten ihre Zickereien auszusprechen.

4. Die Lästerschwester

Sie weiß alles und über jeden. Am Liebsten spricht sie über andere Menschen und hat dabei kein gutes Wort zu verlieren - ausnahmslos jeder bekommt sein Fett weg wenn sie loslegt. Ganz schön nervig, wenn man sich mit ihr über kaum etwas anderes gut unterhalten kann, als das Outfit der Kollegin oder das neueste Gerücht. Tipp der Psychologin Felicitas Heyne: "Das Spielchen kann man prima zu zweit spielen! Fragen Sie die Lästerschwester bei Gelegenheit freundlich besorgt: "Du, ich hab einen interessanten Artikel über Leute gelesen, die sich mit Problemen anderer beschäftigen, um sich ihren eigenen nicht stellen zu müssen. Kann es sein, dass du dich mit deinem Verhalten von etwas abzulenken versuchst? Möchtest du darüber reden?“


5. Der Sonnenschein


Ein schlechter Tag? Sowas kommt bei ihr NIEMALS vor. Das ganze Leben ist ein einziger Traum, sie ist ständig gut gelaunt und will jedem ihre Laune aufdrängen. Man würde am liebsten nur schreiend davonlaufen, wenn man von soviel Optimismus überrollt wird. Denn jeder normale Mensch hat auch Tage an denen er nur im Bett liegen will und manchmal eben auch weinen muss. "Der Sonnenschein" ist zwar eine tolle Quelle für positive Energie, doch wenn man damit gerade nicht umgehen kann hilft nur eines: komplette Abgrenzung, Handy abdrehen und erst wieder Kontakt aufnehmen wenn man für die geballte Ladung Optimismus bereit ist.