SOS-Tipps für kaputtes Haar

Splissig, spröde und trocken?

SOS-Tipps für kaputtes Haar

Was tun bei kaputtem Haar? Wir haben die ultimativen SOS-Tipps.

Agressives Hitze-Styling und Colorationen führen Ihrem Haar starke Schäden zu. Besonders nach dem Winter ist die Haarstruktur angegriffen uns benötigt zusätzliche Pflege. Bevor sie sprödem, splissigem Haar mit der Schere zu Leibe rücken, sollten Sie diese SOS-Pflegetipps befolgen: 

  1. Anfetten lassen:  Der von der Kopfhaut produzierte Talg wirkt manchmal Wunder! Wer ein Wochenende zuhause einplant, sollte mal versuchen, das Haar richtig fettig werden zu lassen. Einfach mal ein paar Tage nicht waschen!
  2. Richtige Reinigung: Verwenden Sie ein mildes Shampoo, das die Haarstruktur nicht angreift. Bloß nicht das gesamte Haar einschäumen, sondern das Shampoo lediglich in den Ansatz massieren. Beim Spülen wird das restliche Haar durchgespült und mitgewaschen.
  3. Pflege: Verwenden sie IMMER eine Pflegespülung, ausnahmslos. Die Haare sind kämmbarer und brechen nicht so leicht ab. Immer gut ausspülen, am besten mit kalten Wasser. Das sorgt für zusätzlichen Glanz.
  4. Feuchtigkeit: Zumindest einmal pro Woche dem Haar eine reichhaltige Kurpackung gönnen (siehe Experten-Tipp im Kasten unten).
  5. Trocknen: Das Haar im Idealfall behutsam trockentupfen und lufttrocken. Wenn Sie doch zum Föhn greifen müssen, dann nur mit kalter Luft trocknen.
  6. Styling: Verwenden Sie die richtige Bürste?  Finger weg von Metall oder Platiskborsten! Diese rauen die Haarstruktur auf. Besser: Wildschwein- oder Holzborstenbürste. Dichte Borsten sind gut für feines, kürzeres Haar, weit auseinanderstehende Borsten eignen sich für dichtes, langes Haar. Behutsam kämmen und bloß nicht am Haar zerren. Sparsam mit Styling-Produkten umegehen, eine kleine Menge reicht oftmals.

    Statt Lockenstab lieber Schaumwickler oder Papilotten ins feuchte Haar wickeln. Beim Glätten niemals auf den Hitzeschutz vergessen.
Der Pflege-Tipp von "Dove" Haarexpertin Maiken Ross

Gute-Nacht-Frisur: Wer langes Haar über Nacht zu einem Zopf flechtet, kann verhindern, dass es durch die dauernde Reibung am Kissen strapaziert wird.

Intensiv-Pflege: Gerade, wenn in der Eile des Alltags die Pflegeroutine zu kurz kommt, kann man hin und wieder eine „Pflege-Nacht“ nutzen, um seinem Haar etwas Gutes zu tun. Dafür eine intensive Haarkur vor dem Schlafengehen mit einem grobzinkigen Kamm in den Längen verteilen, ein Handtuch um den Kopf wickeln und bis zum Aufstehen einwirken lassen. Am Morgen das Haar einfach wie gewohnt waschen und ausspülen. Der Vorteil: Anders als bei der schnellen Wäsche haben die Pflegestoffe über Nacht mehr Zeit das Haar zu umhüllen und wirklich jede Strähne zu erreichen.

Gerade nach dem Winter, wenn das Haar durch die trockene Heizungsluft, die Kälte oder das Tragen von Wollmützen strapaziert ist, benötigt es zusätzliche Nährstoffe. Für hochwirksame Pflege bei trockenem, strohigem Haar sorgt die neue Dove Oil Care Nährpflege Serie.

8 größte Haarpflege-Fehler 1/8
1. Nasses Haar stylen
Geschädigte und ausgetrocknete Spitzen und Locken sind das Resultat von viel Haarfarbe und noch mehr Styling-Produkten. Doch das Stylen von nassem Haar ist umso schädlicher für die Haare. "Frauen neigen dazu, ihre Haare zu einem Dutt zu binden wenn sie aus der Dusche herauskommen, das ist aber tödlich", so Andre Walker, Creative Director von Andre Walker Hair, der unter anderem Stars wie Oprah Winfrey stylt. "Am Besten ist es das Haar mit dem Handtuch abzutrocknen und das so sanft wie möglich zu tun."