Nicht nur für Kinder

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Was genau ist atopische Haut?

Atopische Haut ist eine extrem trockene Haut, die spannt und juckt. Sie zeigt schuppende Stellen und teilweise raue rote Flecken im Gesicht und am Körper, vor allem in den Halsfalten, auf den Innenseiten von Ellbogen und Knien sowie an Armen und Beinen. Wird atopische Haut nicht ausreichend gepflegt, kann es zur Verschlimmerung und auch zu Ekzemschüben wie Neurodermitis kommen.

Lipkarar © L’Oréal (c)La Roche-Posay

Die eigene Haut wird als »fremd« empfunden, fühlt sich ständig unangenehm, reizbar, manchmal auch schmerzhaft an und macht einem das Leben schwer. Das persönliche und gesellschaftliche Wohlbefinden können empfindlich gestört sein.

Der Teufelskreis atopischer Haut
Trockene oder zur Neurodermitis neigende Haut ist eine Haut mit zu geringem Eigengehalt an Fetten, die die Haut nach außen hin versiegeln. Diese pathologische Veränderung der Hautschutzbarriere macht sie durchlässig für schädliche Einflüsse und Allergene von außen. Sie wird empfindlicher und leichter reizbar. Auf sehr trockener Haut kann sich ein immer wiederkehrender Juckreiz entwickeln. Das Kratzen, das zwar vorübergehend Linderung verschafft, beschädigt die Hautschutzbarriere. Durchlässig geworden, kann sie das Eindringen von hautreizenden Stoffen und Allergenen nicht vermeiden.
Diese führen in der Haut wiederum zu neuem Juckreiz. So beginnt der Teufelskreis der Neurodermitis.

SCHON GEWUSST?

  • Die atopische Dermatitis (auch Neurodermitis) ist eine chronische, allergisch bedingte Erkrankung, die sich oft auf Grund einergenetischen Vorbelastung entwickelt. In fast der Hälfte aller Fälle beginnt sie bei Kindern vor dem sechsten Lebensmonat, zumeist aber vor dem fünften Lebensjahr.
  • Atopie ist mitbedingt durch unseren Lebensstil. Die Erkrankungshäufigkeit nimmt zu. 50 Mio. Menschen in Europa sind von atopischer Dermatitis betroffen. Diese Zahl hat sich in den letzten 50 Jahren in den westlichen Industrienationen verdoppelt.Es ist der häufigste Grund für einen Besuch beim Dermatologen.
  • Bis zu 20% aller Kinder leiden darunter.
  • Umweltfaktoren (Haus staubmilben, Pollen und Tierhaare), vor allem aber die in den letzten Jahren stark zunehmende Umweltverschmutzung, stehen in Verdacht, die äußeren Symptome dieser Erkrankung mit auszulösen.

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