Betrug und Untreue: Geldstrafe für

Betrug und Untreue: Geldstrafe für "Wazzinger"

"Wazzinger" habe 2007 trotz aussichtsloser finanzieller Situation noch schicke Möbel für eine Wohnung liefern lassen, diese aber nie bezahlt, wurde Richterin Nadja Obwieser in der Sonntags-Ausgabe der "Tiroler Tageszeitung" zitiert. Untreue sah Obwieser gegenüber einer Kreditkartengesellschaft gegeben, da Pirchl bis zur endgültigen Sperre der Karte sie noch mit mehr als 6.000 Euro belastet hätte.

Einen Freispruch gab es für den in Wien lebenden "Wazzinger" in der BZÖ-Causa, wonach er für eine Forderung über 72.000 Euro gegenüber der Partei seiner Bank ein gefälschtes Schreiben vorgelegt habe. Den Vorwurf, dass Pirchl in Wien einen Pkw übernommen habe, allerdings 3.300 Euro dafür nicht bezahlte, sah das Gericht ebenfalls nicht bestätigt. Der 37-Jährige wollte das Urteil von 720 Euro Geldstrafe laut "TT" noch überschlafen, es ist vorerst nicht rechtskräftig.

Am 12. März dieses Jahres war der 37-Jährige vom Vorwurf des sexuellen Missbrauchs Unmündiger freigesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft legte Nichtigkeitsbeschwerde ein, das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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