Curvy Supermodel Bianca Speck im Talk

Wienerin bei Casting Show

Curvy Supermodel Bianca Speck im Talk

Ihr Studium passt zu ihr wie der Mocca zum Dessert. Bianca Speck macht gerade ihren Magister in Psychotherapiewissenschaften. Dass die quirlige 25-Jährige „Sprechen“ zu ihrem Beruf macht, ist nach den ersten Sätzen klar. Sie ist die einzige Wienerin, die an der RTL2-Casting-Show „Curvy Supermodel. Echt. Schön. Kurvig.“ teilnimmt. Im Talk erklärt sie MADONNA, warum es für sie so wichtig ist, mit dieser Sendung einen positiven Einfluss auszuüben und was für sie „curvy“ ist.

Bianca, wie kam es zu Ihrer Teilnahme an der RLT2-Sendung „Curvy Supermodel“?
Bianca Speck:
Wie wahrscheinlich jedes Mädchen hatte ich mit 14 den Traum, Model zu werden. Ich war zwar nie superschlank, aber ich war dünn – also auf meine Körpergröße 1,74 habe ich damals Größe 34, 36 getragen. Komplett normal, also ich fand, man konnte mich sehen im Bikini (lacht). Dann bin ich zu einer Modelagentur gegangen. Dort hat man mir gesagt, mein schönes Gesicht würde nicht zu meinem Körper passen, ich solle doch bitte einen Monat lang nur einen Apfel am Tag essen. Das einem 14-jährigen Mädchen zu sagen ist einfach heftig! Man braucht sich nicht wundern, wenn die Models auf den Laufstegen wie ein Strich aussehen, denn die werden dazu gezwungen, sonst sind sie draußen. Dann habe ich 2016 die erste Folge „Curvy Supermodel“ gesehen und habe mir gedacht: Super! Endlich etwas für normale Frauen, die auch essen können, die Spaß haben am Leben. Darum unterstütze ich dieses Format sehr. Und für mich ist es eine Chance, mich im Modeln zu meinen Konditionen noch einmal auszuprobieren und einfach zu testen, ob ich Talent habe.


Wie sehen Sie den Trend Curvy Model?
Speck:
Die Zeit ist reif für Curvy Models! Den jungen Mädchen muss gezeigt werden, dass es voll in Ordnung ist, Kurven zu haben. Sicher, ich finde auch, es gibt irgendwo Grenzen, also völlig übergewichtig zu sein, ist schon noch einmal ein Unterschied. Ein gesunder Lebensstil ist auch als Curvy Model Voraussetzung. Was die Leute immer vergessen: Auch wir brauchen eine gute Haut, ein schönes Gesicht. Wir können uns auch nicht nur mit Schokolade vollstopfen. Man darf Speck haben, aber an den richtigen Stellen. Kurvig, aber straff. Das ist es auch, was ich schön finde. Das lebe ich und ich werde mit Sicherheit keine Diät mehr machen (lacht).

Sehen Sie in der Show Unterschiede zu den klassischen Model-Casting-Shows?
Speck:
Na ja, wir haben schon festgestellt, dass wir einfach unglaublich viel gelacht haben – es herrschte eine super Stimmung. Und das wundert mich auch nicht, weil wenn du normal essen darfst, dann bist du einfach auch glücklicher (lacht).

Haben Sie Angst vor Kritik?
Speck:
Es gibt immer Kritiker. Es kann schon sein, dass Leute kommentieren: „Oh Gott, Model mit der Figur?“. Das wird auch kommen. Aber es gibt immer Befürworter und Gegner. Ich bin auf alles gefasst. Dazu muss man stehen. Wie zu seinem Körper eben. Das Schöne ist: Ich kann heuer in jedes Freibad gehen, weil es ist eh wurscht – man hat mich im Fernsehen ja schon in jedem dünnen Gewand gesehen (lacht).

Bezüglich Dating: Der einzige Mann in Ihrem Leben ist ja aktuell Ihr Mops Ronny, den Sie gerettet haben. Gab es mit der veränderten Konfektionsgröße auch Unterschiede im Datingpool?
Speck:
Der Datingpool ist eine komplette Katastrophe (lacht). Ich bin ja jetzt auch nicht dick, also was die Männer eher an mir gestört hat, ist nicht mein Gewicht, sondern dass ich eben viel geschminkt bin oder gern auch falsche Wimpern trage, und da brauchst du einfach einen sehr starken Mann, der damit umgehen kann. Ich hatte auch früher mal Dates, wo ich wirklich noch schlank war, und der Typ hat dann wirklich gesagt: „Ich hätte gerne eine Beziehung, aber wäre schön, wenn du drei bis vier Kilo abnimmst“. Da hatte ich Größe 36. Da denke ich mir einfach: Leute, das ist nicht mehr normal! Deswegen mache ich auch bei Curvy Supermodels mit.

Was steht nach „Curvy Supermodel“ am Programm?
Speck:
Seid gespannt, wie weit ich komme! (lacht) Ich freue mich, wenn das Modeln für mich weitergeht. Ich könnte mir auch vorstellen, vor der Kamera zu arbeiten, ich habe ja auch eine Radiomoderationsausbildung gemacht. Aber ich bin nicht das dumme Blondchen, das jetzt versucht, berühmt zu werden (lacht). Die Absicherung ist mir wichtig und als Therapeutin zu arbeiten, liebe ich. Also ich bin gespannt und freue mich.

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