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Wirkstoffe im Fokus:

Das sollten Sie über die Selbstmedikation wissen

Paracetamol:

Der Wirkstoff gehört zu Gruppe der Analgetika und hat fiebersenkende sowie schmerzlindernde Eigenschaften. Die übliche Dosis bei Erwachsenen beträgt drei- bis viermal täglich 500 bis 1.000 mg. Zu den (seltenen) Nebenwirkungen zählen Leberenzyme, Blutbildveränderungen, Hautreaktionen und Magen-Darm-Beschwerden.
 

Ibuprofen:

Dieser nicht-steroidale Entzündungshemmer wirkt – wie schon der Name vermuten lässt – entzündungshemmend, schmerzlindernd und fiebersenkend. Die Tabletten, welche meist kontinuierlich und über längere Zeit den Wirkstoff freigeben, sollten bis zu dreimal täglich eingenommen werden. Häufige Nebenwirkungen sind gastro­intestinale Beschwerden, zentralnervöse Nebenwirkungen und Hautausschläge.
 
 

Acetylcystein:

Dieser Wirkstoff besitzt schleimlösende Eigenschaften und wird deshalb oft zur Behandlung von Atemwegserkrankungen mit zäher Sekretbildung empfohlen. Unerwünschte Wirkungen können Verdauungsbeschwerden wie Übelkeit oder Erbrechen, tiefer Blutdruck oder Hautreaktionen sein.
 
 
 
Xylometazolin:

Der gefäßverengende und abschwellende Wirkstoff stammt aus der Gruppe der Sympathomimetika und ist in Nasenmitteln zur Bekämpfung von Erkältungsschnupfen zu finden. Die übliche Dosierung für Erwachsene liegt bei 3 bis 4 Anwendungen pro Tag. Die Therapiedauer soll fünf bis sieben Tage nicht überschreiten, da ein Gewöhnungs­effekt eintritt. 
 
 
 
Amylmetacresol:

Dieser Wirkstoff gehört zur Gruppe der Antiseptika mit desinfizierenden Eigenschaften. Zu finden ist er in Lutschtabletten, die zur Behandlung von Erkrankungen des Mund- und Rachenraumes (z. B.: Halsschmerzen) vorgesehen sind. Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Überempfindlichkeitsreaktionen.