Wanderer sind keine Technik-Freaks

Wanderer orientieren sich lieber per Karte als per GPS. Solche modernen Hilfsmittel spielen noch kaum eine Rolle, zeigt eine repräsentative Studie des Deutschen Wanderverbands. Danach nutzt rund ein Drittel (32 Prozent) der Wanderer eine klassische Karte, jeder Zehnte setzt auf Wander- oder Reiseführer.

Dagegen gaben nur 3 Prozent an, ein GPS-Gerät zu benutzen, 2 Prozent einen Tourenplaner aus dem Internet, jeweils 1 Prozent eine elektronische Karte oder Google Earth, so der Verband bei der Tourismusmesse ITB in Berlin (noch bis 14. März). Auch bei den jüngeren Wanderern spielten solche Angebote für die Orientierung kaum eine Rolle.

Etwas anders sieht es beim Planen der Wandertouren aus. Dabei nutzen immerhin schon 5 Prozent Google Earth, 4 Prozent Tourenplaner aus dem Internet und 2 Prozent elektronische Karten. Allerdings liegt auch hier die gute alte Wanderkarte mit 30 Prozent vorn - jedenfalls fast. Denn 44 Prozent planen ihre Wanderungen ganz ohne Hilfsmittel, 46 Prozent haben auch unterwegs weder Karte noch GPS-Gerät dabei.