Sport senkt Altersdemenz-Risiko

Regelmäßiger Sport und eine mediterrane Ernährung senken nach Ansicht von Experten das Risiko, im Alter an Demenz zu erkranken. "Eine körperliche Betätigung von mehreren Stunden pro Woche hält das Gehirn fit", sagte die Neurologin Barbara Tettenborn am Freitag bei einem Vortrag auf einem Neurologenkongress in Nürnberg.

Zugleich müsste auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden. Die Expertin bezog sich in ihren Ausführungen auf aktuelle Studien, die in den USA erstellt wurden. Älteren Menschen riet Tettenborn dazu, möglichst bis ins hohe Alter Sport zu treiben. Dabei sei es egal, welcher Ausdauer-Sportart nachgegangen werde. "Auch der Spaziergang mit dem Hund gehört hier dazu", erklärte die Expertin für neurologische Erkrankungen.

"Jeder Erwachsene sollte täglich mindestens 30 Minuten körperlich aktiv sein", riet Tettenborn. Empfehlenswert sei ein Fitnessprogramm aus Ausdauertraining, ergänzt von Kraft- und Beweglichkeitsübungen. Auch für Parkinson-Patienten sei es empfehlenswert, sich sportlich zu betätigen. "Sie leiden oftmals unter muskulären Schmerzen", sagte Tettenborn. Diese könnten durch Sport gemindert werden.