Mit warmen Basaltsteinen entspannen

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Im Wellnessbereich hat sich neben den herkömmlichen Massagen eine weitere Form etabliert: Bei der Hot-Stone-Anwendung wird der Körper mit warmen Steinen massiert. Diese übertragen ihre Wärme auf den Körper und sorgen so für ein angenehm entspannendes Gefühl. Woher diese Form der Massage genau stammt, ist unklar. Möglicherweise hat sie ihren Ursprung auf Hawaii.

Dort war es laut Experten eine alte Tradition der Ureinwohner, sich mit den Steinen von Schmutz zu befreien, gleichzeitig aber auch die Durchblutung anzuregen. Allerdings wurde Ähnliches auch schon bei Indianern und asiatischen Naturvölkern gesehen. Eingesetzt werden heute Basaltsteine. Jeder Therapeut nutzt gleich einen ganzen Satz verschieden großer Steine.

Zu der Hot-Stone-Behandlung gehören ein statischer und ein dynamischer Teil. "Zuerst werden die statischen Steine in einem Wasserbad auf etwa 60 Grad aufgewärmt, auf die Massagebank gelegt und mit einem Tuch abgedeckt", so ein Wellnessexperte. Darauf lässt sich der Kunde nieder, so dass die Steine unter anderem neben der Wirbelsäule liegen und einige Minuten ihre Wärme abgeben können. "Anschließend werden die zu massierenden Körperstellen mit einem warmen Öl eingerieben."

Der Behandler nimmt dann - ebenfalls erwärmte - Steine in seine Hände und beginnt die Massage. Empfohlen wird die Anwendung, die meist 45 oder 60 Minuten dauert, vor allem für gestresste Menschen, da diese so aus der Ruhe kommen und entschleunigen können. Wegen der Tiefenentspannung durch die warmen Steine ist sie auch bei Menschen mit Muskelverspannungen etwa im Nacken- oder Lendenbereich beliebt.

Doch nicht jeder sollte sich nach Angaben von Experten mit den warmen Steinen behandeln lassen. Es ist nicht geeignet für kleine Kinder und Menschen, die besonders kälte- oder hitzeempfindlich sind, sowie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Schwangerschaft, fieberhaften Infekten oder entzündlichen Gelenkerkrankungen sollte die Massage ebenfalls nicht angewandt werden.

  

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