Das passiert in der Vagina beim Sex

Aufgeklärt

Das passiert in der Vagina beim Sex

In einer kürzlich durchgeführten Umfrage bei Frauen von Women’s Health und dem Amerikanischen Kongress der Geburtshelfer und Gynäkologen (ACOG) kam heraus, dass nicht viele Frauen wirklich wissen was in ihrem Körper beim Sex passiert. Vor allem nicht, wenn es um die Vagina geht. Doch was passiert eigentlich im weiblichen Geschlechtsorgan während des Sexualaktes? Wir klären auf!

Vaginaprozesse während des Lustspiels

Bei der ersten Erregung, die das Gehirn registriert, weiten sich die Blutgefäße und das Blut wandert Richtung Unterleib, ähnlich wie beim Mann, wo bei sexueller Erregung ebenfalls das Blut im Penis gebündelt wird. Durch die gesteigerte Blutzirkulation in der Vagina wird umgehend Scheidensekret produziert und dringt bis zu den Schamlippen vor. Das ruft tausende Nerven in der sensiblen Scheidenregion auf den Plan. Dann schwillt die Klitoris langsam an und verhärtet sich, wie der Penis auch beim Mann. Während der sexuellen Stimulierung kann sich die Klitoris bis auf die dreifache Größe ausweiten. Da es nach dem Geschlechtsverkehr eine Weile dauern kann bis sie wieder abschwillt, haben viele Frauen kurz nach dem Sex Schwierigkeiten, auf die Toilette zu gehen. Kurz vor dem Eindringen des Penis wird der Gebärmutterhals weich und die Beckenbodenmuskulatur gerät in Wallung. Die meisten Frauen werden dann feucht und sondern beim Orgasmus ein wenig klare Flüssigkeit aus der Harnröhre ab, besser bekannt als weibliche Ejakulation. Das muss einem aber nicht peinlich sein, da dieser Prozess ganz normal ist. Die Flüssigkeit ist nämlich nicht Urin, sondern ein Gemisch aus natürlichem Zucker und Phosphatsäure, ähnlich dem Sperma. Das kann natürlich auch bei Selbstbefriedigung passieren, ist aber eine ganz natürliche Reaktion des Körpers. Wussten Sie ürbigens, dass Selbstbefriedigung viele gesundheitliche Vorteile mit sich bringt? In der Slideshow erfahren Sie, welche das sind.

Fakten über Selbstbefriedigung 1/10
Stressreduktion

Neben Yoga und Massagen entspannt auch Selbstbefriedigung Körper und Geist. Dabei kann man dem Alltag entfliehen und Stress abbauen.
Spaßfaktor

Der Sexualakt ist nicht weniger spannen, nur weil man selbst Hand anlegt. Durch Selbstbefriedigung erkunden wir unseren Körper und wissen was uns so richtig antörnt. Das Liebesspiel mit dem Partner wird dadurch garantiert besser, da wir bereits wissen was uns wirklich gefällt.
Fremdgehmythos

Obwohl manche Frauen sich schuldig fühlen, wenn sie masturbieren, gibt es dafür gar keinen Grund. Selbstbefriedigung hat nämlich rein gar nichts mit Fremdgehen zu tun, sondern hilft sogar den Sex mit dem Partner aufzupeppen.
 
Körpergefühl

Wer masturbiert fühlt sich in seinem Körper wohler, da man ihn dabei ausgiebig erkundet und zu schätzen lernt.
Einschlafhilfe

Wenn Sie sich wieder mal drehen und wenden ohne ein Auge zuzumachen, dann probieren Sie es mit Selbstbefriedigung. Das entspannt und vertreibt unschöne Gedanken die wachhalten und macht müde.
Depressionsbewältigung

Immer häufiger leiden Menschen an Depressionen oder depressiven Episoden in ihrem Leben. Masturbation kann hier Abhilfe schaffen, da dadurch Glückshormone freigesetzt und Stress vertrieben wird.
Menstruationsbeschwerden

Ja, Masturbation kann sogar bei Regelbeschwerden helfen. Wenn man während der Stimulation Kontraktionen im Uterus hat, fließt das Menstruationsblut schneller ab und kann Krämpfe lindern.
Glücksgefühle

Selbstbefriedigung setzt Endorphine, Dopamine und Oxytocin frei. Das hebt die Stimmung und bessert die Laune sofort.
Gesundheitsbooster

Die australischen Wissenschaftler Anthony Santella und Spring Chenoa Cooper sollen herausgefunden haben, dass regelmäßige Masturbation das Risiko von Blasenentzündungen und Gebärmutterhalskrebst minimieren kann.
Multiple Orgasmen

Während der Partner nach einer Runde eine Pause braucht um wieder auf Touren zu kommen, kann man sich mit Selbstbefriedigung multiple Orgasmen bescheren.

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