Auch Langlaufen birgt Gefahren

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Langlaufen ist nicht ungefährlich: 2008 verletzten sich laut Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) rund 1.400 Menschen in Österreich bei dem Sport so schwer, dass sie im Spital behandelt werden mussten. Hauptursache waren bei jedem zweiten Betroffenen Stürze aufgrund der Bodenbeschaffenheit der Loipe, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung.

Mehr als drei Viertel der Verletzten (79 Prozent) zogen sich Knochenbrüche zu, bei jedem Fünften mussten Sehnen- und Muskelverletzungen behandelt werden. Bei je einem Drittel aller Verletzungen waren Fußgelenk und Knöchel bzw. Hand und Unterarm in Mitleidenschaft gezogen.

Die richtige Ausrüstung und Technik kann die Unfallwahrscheinlichkeit deutlich reduzieren, so der KfV. Anfänger sollten zunächst mit leichten Strecken ohne größere Steigungen und Abfahrten beginnen. Die Anstrengungen beim Langlaufen durch das Betätigen vieler Muskelgruppen werde oft unterschätzt, daher sei auf regelmäßige Pausen zu achten. Ein langsamer Start sei wichtig, um den Körper aufzuwärmen.

Punkto Kleidung ist das "Zwiebelschalen-Prinzip" empfehlenswert, schon nach kurzer Zeit könne man leicht ins Schwitzen kommen. Nicht vergessen werden darf, dass man auch für den Rückweg Kraft braucht und rechtzeitig umdrehen sollte.

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