Regelmäßige Bewegung steigert die Lebensqualität

Apotheker rufen "Monat der Bewegung" aus

Die österreichischen Apotheker rufen für den März den "Monat der Bewegung" aus. In Zusammenarbeit mit der bundesweiten Initiative "Fit für Österreich" sollen die Kunden per Informationsmaterial zur regelmäßigen körperlichen Bewegung als Gesundmacher animiert werden. Sozusagen ein "finanzieller Auftakt": Die Sponsorentätigkeit der österreichischen Apothekerkammer für das heimische Paralympics-Team.

"Die Paralympics sind nicht die kleine Schwester der Olympischen Spiele, sondern Partner", sagte Maria Rauch-Kallat, Präsidentin des Österreichischen Paralympischen Committees, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien. Die Mannschaft der Alpenrepublik für Vancouver (12. bis 21. März) besteht aus 19 Athleten, fünf mussten wegen Verletzungen im Laufe der Vorbereitungen absagen. Maria Rauch-Kallat betonte die Vergleichbarkeit mit den Olympioniken, die derzeit in Kanada um Medaillen kämpfen: "Ein Unfall ist nicht das Ende." Man könne auch mit Behinderung sportliche Höchstleistungen vollbringen.

Der Präsident der Österreichischen Apothekerkammer, Heinrich Burggasser: "Wir Apotheker wollen, dass unsere Kunden gesund und fit bleiben. Regelmäßige Bewegung macht Spaß, hält jung und steigert die Lebensqualität. Als Gesundheitsberuf sind wir Partner des Paralympischen Teams 'Vancouver 2010' und unterstützen körper- und sehbehinderte Sportler, die herausragende sportliche Leistungen erbringen."

In Sachen Breitensport starten die Apotheker in wenigen Tagen mit Informationsmaterial für ihre Kunden von "Fit für Österreich" (Sportministerium, Bundes-Sportorganisation, ASKÖ, ASVÖ und Sportunion) den "Monat der Bewegung". Burggasser: "Es sicher nicht genug, dem Sport nur zu Hause vor dem Bildschirm zuzuschauen. Da gehört ein bisschen Motivation her." Trotzdem: In den Apotheken werden auf den dort vorhandenen Info-Bildschirmen auch Berichte über die Paralympics "laufen".

Peter Wittmann, Präsident der Österreichischen Bundes-Sportorganisation, verwies auf alarmierende Zahlen in Sachen Übergewicht: "Wir haben katastrophale Zahlen aus den USA, wo 40 Prozent der Kinder und Jugendlichen übergewichtig oder adipös sind, adipös sind 25 Prozent. In Österreich haben 25 Prozent aller Jugendlichen Übergewicht, zehn Prozent haben Adipositas." Hier könne am besten mit Sport gegengesteuert werden.