Wandern und Campen am Grand Canyon: neue Regeln

Die Neuregelung gilt ab Februar und soll die Verteilung der sogenannten Backcountry Permits gerechter machen. Bisher waren Reisende bevorzugt worden, die die Erlaubnis direkt vor Ort beantragt haben.

Wandern, Reiten, Langlauf und Camping in dem knapp 5.000 Quadratkilometer großen Nationalpark im Norden des Bundesstaates ist so beliebt, dass die Anträge das Kontingent an Backcountry Permits um das Doppelte übersteigen. Ab Februar werden alle Anträge eines Tages zunächst in einem Computersystem erfasst - egal, ob sie per E-Mail, Fax oder persönlich eingereicht worden sind. Ein Zufallsgenerator entscheidet dann über die Reihenfolge der Bearbeitung.

Der für sieben Tage gültige Eintritt in den Nationalpark kostet 12 US-Dollar (rund 8 Euro) pro Person. Für einen Backcountry Permit kommen 10 Dollar (7 Euro) Gebühr hinzu. Freies Campen kostet 5 Dollar (3,50 Euro) pro Nacht - je nach Standort im Park bezieht sich der Preis auf eine Person oder eine ganze Gruppe.

Auf den Campingplätzen des Nationalparks kostet die Parzelle für ein Zelt mit bis zu sechs Personen ab 18 Dollar (12 Euro) pro Nacht. Reservierungen für die Campingplätze im Park sind bis zu einem halben Jahr im Voraus möglich. Wer mit dem Auto kommt, muss zusätzlich 25 Dollar (17 Euro) entrichten.

Das Wasser des Flusses Colorado hat die gewaltige Felsschlucht Grand Canyon in Jahrmillionen geschaffen. Sie erstreckt sich über eine Länge von mehr als 250 Kilometer, misst an ihrer breitesten Stelle rund 15 Kilometer und ist bis zu 1,6 Kilometer tief. Die Tal-Region wird in Südrand (South Rim), den höher gelegenen und kühleren Nordrand (North Rim) und die Innere Schlucht (Inner Gorge) unterteilt.

INFO: http://dpaq.de/BackcountryPermit.

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