Gastein will sich mit "Schneezauber" profilieren

Kreativität ist gefragt, um sinkende Nächtigungszahlen zu stoppen und die Attraktivität von Wintersportgebieten zu steigern: Die Ski- und Thermenregion Gastein (Pongau) will sich mit einer "Schneezauber"-Woche von 31. Jänner bis 5. Februar "von anderen Regionen abheben", wie Gasteins Tourismuschef Martin Zeppezauer am Mittwoch bei der Präsentation des neuen Events erklärte.

Drei bis fünf österreichische Magier sollen die Urlauber in Gondeln, Skihütten, Hotel, Skischulen und Thermen mit Zaubereien beeindrucken und dabei den Wohlfühleffekt der Touristen verstärken. Die Idee, eine "Zauberwoche" nachhaltig zu installieren und damit ein Klientel im Alter von zwei bis 99 Jahren zu begeistern, stammt vom Präsidenten der Österreichischen Hoteliersvereinigung Sepp Schellhorn, der im Gasteiner Angertal ein Restaurant betreibt. "Wir waren gleich fasziniert. Wir sind ein Freizeitdienstleister, es geht um Spaß, Unterhaltung und ein zauberhaftes Gefühl", begründete der Chef der Gasteiner Bergbahnen, Franz Schafflinger, warum sich die Liftgesellschaft an der Aktion beteiligt.

Die Tischzaubereien sind für die Konsumenten kostenlos. Für die Abschluss-Show mit Mentalist Manuel Horeth am 5. Februar in Bad Hofgastein, in der auch der "Gasteiner Schneezaubermeister" gekürt wird, werden Karten auferlegt. Da mittlerweile 15 bis 20 Zentimeter Schnee auf den Pisten liegt und in der vergangenen Nacht technisch beschneit wurde, "lebt die Hoffnung, dass wir am Wochenende mit dem Skibetrieb beginnen können", zeigte sich Schafflinger optimistisch.