Australien: Apostel-Fels doch nicht eingestürzt

Die Apostel-Felsformation vor Australien ist robuster als gedacht. Nicht einer der Apostel-Felsen sei am Samstag eingestürzt, sondern ein Teil der Formation "Drei Schwestern", stellte die Behörde für Nationalparks im Bundesstaat Victoria am Montag richtig. Eine Sprecherin hatte am Wochenende zunächst den Einsturz eines der Apostel bestätigt.

"Parks Victoria glaubt, dass der Fels, der einstürzte, der kleinste aus der Gruppe "Drei Schwestern" ist", teilte die Behörde am Montag mit. Ein weiterer Felssturz sei aus der Gegend gemeldet worden. "Parks Victoria untersucht einen anderen Einsturz, kann dies aber wegen des rauen Wetters vor Ort noch nicht bestätigen." Damit wären acht der einst zwölf Aposteln noch intakt.

Die bizarren Kalkstein-Felsen stehen zwischen Melbourne und Adelaide vor der Südküste im Meer. Jährlich locken sie tausende Touristen an. Erst im Juni war eine andere Touristenattraktion - ein 25 Meter hoher Gesteinsbogen - eingestürzt. Die "Zwölf Apostel" waren zuletzt vor vier Jahren dezimiert worden, als der größte von ihnen wegbrach. Ursache ist natürliche Erosion.