Tipps zur Entspannung für Power-Frauen

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Tipps zur Entspannung für Power-Frauen

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Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März - oder auch des Frauenkampftags, wie er in feministischen Kreisen eher bezeichnet wird - sei ein Gedanke der Mehrfachbelastung gewidmet, der viele Frauen* tagtäglich ausgesetzt sind. 

Der Spagat zwischen Beruf, Mutterschaft, Ehe, Studium usw. verlangt nach viel Flexibilität und viel Kraft. Bis zum heutigen Tag wird ein Großteil der Care-Arbeit von Frauen verrichtet und schlussendlich werden diese Jahre liebevoller Aufopferungen für die Familie nicht in die Berechnung der Pensionshöhe miteinbezogen. Und damit nicht genug: zusätzliche Belastungen gehen auch von Alltagsdiskriminierung und gesellschaftlichen Normvorstellungen aus. Zu dick, zu dünn, zu alt, zu laut, zu leise usw. Insbesondere betroffen sind Frauen*deren ethnische Herkunft sie zusätzlich auch noch rassistischer Diskriminierung aussetzt oder aber jene, deren Sexualität sie zum Ziel von Anfeindungen macht. Strukturelle und systematische Mängel, denen man nur Protest entgegensetzen kann. Gleichzeitig liegt es auch an jeder von uns sich zu schützen und sich immer wieder Momente des Durchatmens zuzugestehen.

Uns ist hierbei absolut bewusst, dass nicht jede*r die Möglichkeit hat sich diese Zeit und den mentalen Raum zuzugestehen. Für jene aber, die das Glück haben dies können, hier einige Tipps zum Loslassen und Entspannen:

1. Meditation

Meditation verschafft dem gestressten Geist einen Zufluchtsort. Hierbei begibt man sich in eine angenehme sitzende oder liegende Position und konzentriert sich ganz auf den Körper, um sich von der dauernden Flut an Gedanken zu entkoppeln. Entweder kann man sich ganz auf die Atmung durch die Nase konzentrieren - das Gefühl der Luft wie sie durch die Nasenlöcher ein- und ausströmt - oder aber man versucht der Reihe nach einzelne Körperteile zu erfühlen. Erst die Schultern, dann die Ober- und Unterarme, die Hände bis in die Fingerspitzen usw. Dabei versucht man ganz im Moment zu sein, Gedanken kommen und gehen zu lassen, bis schließlich Ruhe und Wohlgefühl eintreten. Optimal ist die Meditation als tägliches Ritual in den Tagesablauf einzubauen und sich etwa 20 bis 30 Minuten Zeit etwa vor dem Schlafengehen zu nehmen. Für Meditations-Newbies reichen anfangs auch fünf bis zehn Minuten aus. Dann kann man die Dauer sukzessive steigern. Wem es schwerfällt loszulassen oder bei der Sache zu bleiben, der kann sich mich geführten Meditationen helfen, wie sie etwa auf YouTube oder über Meditations-Apps zu finden sind.

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2. Journaling

Journaling hat sich in den vergangenen Jahren beinahe zu einem Trend hochgeschaukelt. Besonders Mindfulness-YouTuber*innen waren kaum mehr ohne Moleskine-Büchlein anzutreffen. Und man muss ihnen Recht geben. Schon in den frühen 1960ern wurde Journaling als Therapieform eingesetzt. Etwa durch den New Yorker Psychologen Ira Progoff. Damals sollten die Betroffenen mit seinem „Intensive Journal Program“ schwere Traumata verarbeiten. Journaling - vom englischen „journal“ = Tagebuch, Protokoll - kann also durchaus therapeutische und anregende Wirkungen haben. Dabei geht es aber im Gegensatz zum klassischen Tagebuch um viel mehr als die schnöde Wiedergabe von Erlebnissen des Tages. Je nach Ziel kann Journaling unterschiedlich betrieben werden. Bei der kathartischen Methode, deren Fokus darauf liegt sich Emotionen und Gedanken bewusst zu werden und diese fallweise auch abzubauen, wird einfach drauflosgeschrieben. Alles, was einem in den Sinn kommt, fließt direkt aufs Papier und drängt damit nicht mehr so sehr ins Bewusstsein wie zuvor. Über die verschriftlichte Form fällt es auch leichter Gedanken nachzuspüren und Emotionen zu ergründen. So lernt man sich und seine Gefühlswelt ein Stück weit besser kennen.

Weitere Optionen sind ein Dankbarkeits- oder Erfolgsjournal zu führen. Je nach Ziel stellt man sich am Ende des Tages entweder die Frage „Was habe ich heute geschafft?“ oder „Wofür bin ich heute dankbar?“. Wichtig ist sich dabei auf die kleinen Dinge zu konzentrieren, denn eben diesen schenkt man oftmals keine Beachtung. So entsteht bei regelmäßigem – also am besten täglichen Journaling – ein Bewusstsein für all die kleinen Dinge, die man im Laufe des Tages erreicht hat oder aber für all die besonderen Kleinigkeiten, die man eigentlich nicht als gegeben nehmen sollte.

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3. Mach, was dir guttut

Jede*r von uns weiß selbst am besten, was ihr oder ihm guttut. Ob es nun ein Schaumbad mit Kerzen wird, ein gutes Buch, ein Runde Joggen oder Yoga, ein Aquarell malen oder auch einfach mal auf der Couch liegen und Serien Bingewatchen. Entspannung und Durchatmen sind nicht an produktive Tätigkeiten gekoppelt. Auch Faulsein ist erlaubt und wichtig solange es sich gut anfühlt. Hör auf dich, nimm auf dich Rücksicht und nimm dir Zeit um Ruhe zu finden in einer Welt der Schnelllebigkeit.

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