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Tipps von Prof. Dr. Berit Schneider-Stickler

Ausreichend Schlaf und Regeneration stärken die Immunabwehr

Schonung & Prävention

Warme Kleidung ist jetzt das A und O, um den Körper vor Unterkühlung zu bewahren – ohne Schal und Mütze gehe ich jetzt nicht außer Haus. Außerdem trinke ich nur warmes, stilles Wasser und verzichte, vor allem vor Vorstellungen und Konzerten, auf scharfes Essen.
 
 
Unerlässlich ist Regeneration

Ausreichend Schlaf, wenn möglich, hilft dem Körper, mit Stress besser umzugehen. Denn Stress ist Gift für das Immunsystem und macht mich anfälliger für Halsschmerzen. Besonders nach einem Auftritt ist Ruhe sehr wichtig, da jedes Konzert eine Anstrengung für die Stimme darstellt. Deshalb wird am Tag nach der Vorstellung eine Singpause eingelegt und nur wenig gesprochen.
 
 

Sos-Maßnahmen

Wenn ich spüre, dass sich Halsschmerzen oder Heiserkeit ankündigen, hilft mir meist eine warme Ölkompresse. Das altbewährte Hausmittelchen beruhigt den Hals und die Stimmbänder. ­Bereits bei den ersten Anzeichen ist es wichtig, einen Gang zurückzuschalten und sich zu schonen. Auch Zinktabletten wirken wahre Wunder.
 
 
Meine Lieblingsübung

Da gibt es viele. Zuerst beginne ich mit allgemeinen (Lockerungs-)Übungen für die Körpermuskulatur – die ist beim Singen entscheidend. Dann entspanne ich meinen Hals und fahre mit Summ-Übungen fort, um die Stimmbänder aufzu­wärmen. Erst dann werden die ersten Kadenzen mit Vollstimme gesungen.