Unters Messer um in kleinere High Heels zu passen

Hype um Zehen-OPs in USA:

Unters Messer um in kleinere High Heels zu passen

Brustvergrößerungen und Nasen-OPs waren gestern – eine Korrektur zu großer oder dicker Zehen ist  derzeit angesagt.

Der nächste Trend
Es war der Ausdruck „Toe-Besity“, den Dr. Oliver Zong aus New York verwendete, der den aktuellen "Beauty Trend" genau definiert. Abgeleitet vom amerikanischen Wort „obesity“ (Fettsucht) heißt dies übersetzt so viel wie „Zehen-Fettsucht“, der immer mehr Frauen nachgehen.

Der Wunsch nach schöneren Zehen ist in Amerika gerade weit verbreitet – die Eingriffe zur Verschmälerung oder Verkürzung der Fußzehen bei Chirurgen boomen. „Ich denke es ist genauso wie mit allen anderen Schönheitsoperationen. Sie sind beschämt wegen der Situation, doch im Nachhinein gewinnen sie Selbstsicherheit und fühlen sich sicherer. Manche sagten, ihre Füße seien ihnen so peinlich, dass nicht einmal ihre Partner sie gesehen hätten.“, so Dr. Zong.

Risiken
Günstig ist der Spaß auch nicht: ca. 2500 Dollar kostet eine Operation. Dr. Hilary Brenner, ebenfalls Orthopädin aus New York, erzählte dem Sender ABC, dass sie Patientinnen hatte, die sogar alle Zehen verkürzen wollten, nur um in kleinere Schuhe zu passen, doch diesen Wunsch lehnte sie bisher immer ab: „Ich denke nicht, dass es moralisch einwandfrei wäre das zu tun , wenn man dabei Schmerzen hätte. Es sind viele Risiken damit verbunden – das Risiko der Anästhesie, Infektionen, Deformationen der Zehen, wenn die OP nicht gut verläuft, das Risiko des Wiedergeschehens und das Risiko der OP im Allgemeinen. Es ist ein Trauma für den Fuß!“

Diese Risiken nehmen allerdings immer mehr Frauen in Kauf um perfekt und dünn bis in die Zehenspitzen zu sein.  Ein schmerzhafter OP-Trend, der nicht sein muss – zum Glück gibt es genug High Heels, in denen sich die ein oder andere unschöne, dicke Zehe kaschieren lässt!

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