Tyra Banks klagt Modeindustrie an

Über 'Size Zero'

Tyra Banks klagt Modeindustrie an

Tyra Banks schaffte es in den 90er-Jahren mit Kurven und weiblicher Figur zu einem der erfolgreichsten Models weltweit zu werden. Seit vielen Jahren setzt sie sich für Frauenrechte ein und unterstützt nun das Abkommen der Vogue-Chefredakteurinnen für neue, gesündere Maßnahmen im Modelbiz.

Gefährlicher Trend
Das 38-jährige Supermodel gestand, dass sie es heute mit ihrer Figur niemals als Model auf die Laufstege schaffen würde. „Heute wird erwartet, dass man Size Zero ist. Als ich zu modeln begann, wusste ich nicht einmal, dass Size Zero existiert.“ Tyra rief außerdem alle Frauen dazu auf, nicht dünne Models für ihre Figuren zu verurteilen, sondern die Modeindsutrie, die sie unaufhörlich dazu antreibt unrealistische und ungesunde Körper haben zu müssen.

Modebibel hat das Sagen
Die Chefinnen der 19 internationalen Vogue- Ausgaben stellten nun sechs Regeln auf, die die Gesundheit der Models berücksichtigen sollen.  Unter anderem sollen erfahrene Models jüngeren beratend zur Seite stehen, keine unter 16-jährigen Models beschäftigt werden und Designer sollten keine unrealistischne Mustergrößen mehr anfertigen. Der Wille zur Besserung ist zumindest da. “Mit Vogues neuen Maßnahmen hoffe ich, dass die Dinge sich nun zum Besseren verändern werden. Vogue hat die Macht etwas zu erschaffen oder zu zerstören – egal ob es Modetrends, Designer, Models oder eben Arbeitspraktiken sind. Ihre wagemutige Einstellung bedeutet, dass andere dieser folgen werden!“

Selbstbewusst zum Erfolg
Weiters erzählte Banks, dass sie ihrer Figur immer treu blieb und sich von Modelagenten nicht unterkriegen ließ als es hieß, sie sei „zu kurvig“: „Es war meine Entscheidung nicht zu hungern, die mich zu einem Supermodel und später zu einer Geschäftsfrau machte.“

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