Sydne Rome:  Monster der  Chirurgie

Die grotesken Züge des Beauty-Wahns

Sydne Rome: Monster der Chirurgie

In den 80er-Jahren galt sie als eine der weltweit schönsten Frauen. Einen Status, den die mittlerweile 60-jährige Sydne Rome wohl mit aller Gewalt halten wollte. Anders ist das, was sie sich angetan hat, nicht zu erklären. Heute scheint sie eine Karikatur ihrer selbst zu sein, so sehr haben diverse Schönheitsoperationen eine Spur der Verwüstung in ihrem Gesicht hinterlassen. Nichts mehr erinnert an den natürlichen, blond gelockten Aerobic-Star von einst.

Ihre Haut steht – so erweckt es den Anschein – unter permanenter Hochspannung, die einst strahlend großen Augen sind mittlerweile zu Schlitzen verformt und ihr Lächeln – ehemals Markenzeichen des Hollywoodstars – ist entrückt. Dabei, so sind sich Kollegen sicher, hätte es Rome nicht nötig gehabt, dermaßen heftig dem Jugendwahn Hollywoods hinterherzurennen. Unter ein paar Falten in ihrem ehemals makellosen Gesicht hätte die natürliche Schönheit nicht gelitten.

Im Gegenteil: Kolleginnen wie Helen Mirren, Barbra Streisand und Meryl Streep machen vor, wie man in Würde altert. Doch Sydne Rome, so wissen Freunde aus Los Angeles, habe den Heilsversprechungen der Beauty-Götter in Weiß vertraut.

Sie sei, und das ist das Fatale am Schönheitswahn, mit dem Ergebnis mehr als zufrieden; fühle sich jung und attraktiv. „Sydne hat jeglichen Blick für die Realität verloren“, verrät eine Freundin. Unterstützt wird sie im falsch verstandenen Jugendwahn von ihrem Mann, Medizin-Professor Roberto Bernabei, mit dem sie in Rom zwei brasilianische Adoptiv-Kinder großgezogen hat. Ob die ihre Mutter wiedererkennen?

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