'So fand ich endlich mein Glück'

Elke Winkens

'So fand ich endlich mein Glück'

In den Lift einsteigen und nichts machen!“ tönt es aus der Gegensprechanlage, als wir bei Schauspielerin Elke Winkens läuten. Die 42-Jährige hat uns in ihr privates Refugium, ein wahrer Wohntraum mitten in Wien, eingeladen. Am Tisch stehen leckere Brötchen, Wasser und Carpe Diem. „Alles für euch“, sagt die charismatische Deutsche und nimmt am stilvollen Esstisch platz. Und tatsächlich, wie ihre Rolle der Florence in Ein ungleiches Paar in Berndorf (ab 28. August, www.oeticket.at), herrscht auch in Winkens Wohnung die perfekte Ordnung.

Tacheles

So klar ihre Struktur in ihren eigenen vier Wänden ist, so klar und direkt ist Elke Winkens auch, wenn es darum geht, ihre Meinung zu äußern. Und so gewährt die viel beschäftigte Mimin in MADONNA Einblicke in ihr Seelenleben und spricht offen wie nie über Lebenskrisen, ihre große Liebe und den Verlust ihres ungeborenen Kindes.

Am 30. August feiern Sie in Berndorf Premiere mit „Ein ungleiches Paar“ – und am 7. November startet ihr erstes Kabarettprogramm „Alles gelogen“. Man kann sagen, bei Ihnen läuft alles wie am Schnürchen...
Elke Winkens:
Ja, jetzt absolut (lacht). Aber das war nicht immer so. Vor nicht allzu langer Zeit hat mich The Secret wirklich gerettet.

Das Bestseller-Selbsthilfebuch aus Amerika?
Winkens:
Ganz genau. Damals hatte ich als Künstlerin eine Zeit, in der ich mich selbst nicht mehr gut fand. Ich habe  sehr an mir gezweifelt, was zur Folge hatte, dass das andere natürlich auch getan haben.

Hatten Sie mit beruflichen Auswirkungen zu kämpfen?
WInkens:
Na klar. Meine Anfragen waren miserabel. Und zusätzlich lief es mit meinem damaligen Freund (dem Arzt Gerald Loho, Anm. d. Red.) auch nicht gut. Das zwischen uns hat einfach nicht funktioniert, aber da konnten wir beide nichts dafür. Mir ging es damals auf jeden Fall wirklich nicht gut. Ich war alleine in Kitzbühel. Und dann stand ich in der Videothek vor dem Film The Secret...

Und der hat alles verändert?
Winkens:
Ich weiß, das klingt absurd, weil der Film sehr kitschig, halt typisch amerikanisch, gemacht ist. Aber schon, als ich mit der DVD zu Hause angekommen bin, war ich plötzlich total aufgeregt. Irgendwie wusste ich, dass jetzt etwas passieren würde. Und so war es dann auch. Dieser Film hat in mir wirklich etwas ausgelöst...

Ein Umdenkprozess...
Winkens:
Ja. Ich habe auch meine „Vision Wall“ gemacht, eine Tafel, auf die ich alles geklebt habe, was ich mir so für mein Leben gewünscht habe. Das Buch habe ich auch jahrelang, wie eine Bibel, mit mir herumgetragen. Besonders wenn ich in große Zweifel abgerutscht bin.

Weil Sie nicht glauben wollten, dass sich alles zum Guten wenden kann?
Winkens:
Leider ist der Umdenkprozess nicht so einfach, wie es in dem Buch steht. Denn der innere Zweifler ist wie ein Teufel, der in uns lebt. Und jedes Mal, wenn ich mir etwas gewünscht habe und es nicht funktioniert hat, dann tauchte der innere Zweifler auf. Und sofort begannen die negativen Gedanken...

Lesen Sie das ganze Interview mit Elke Winkens in Ihrer aktuellen MADONNA!

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