Interview

Schwimmstar Mirna Jukic im MADONNA-Talk

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In MADONNA spricht sie erstmals über Zukunftspläne, Heimat, Trennung und wie sie wirklich tickt.

Sie hat im Laufe ihrer unvergleichlichen Karriere so viele besiegt – jüngst sogar eine Seelöwin, gegen die Mirna Jukic (25) für das TV-Format Galileo schwamm. Nur eines von unzähligen ­Dingen, die der ehemalige Schwimmstar (vor einem Jahr beendete sie ihre Karriere) in diesem Sommer unternahm. Jetzt heißt es für die gebürtige Kroatin: „Auf zu neuen Ufern!“ Im ganz persönlichen MADONNA-Interview verrät die Publizistik-Studentin, welche Pläne sie nun konkretisieren möchte, warum sie beim Reebok Women’s Run powered by Sony Ericsson antritt („Obwohl ich Laufen hasse“) und wie sie die Trennung von Jürgen Melzer verarbeitet.

Sie wirken wahnsinnig erholt – haben Sie den Sommer genutzt, um Kraft zu tanken?
Mirna Jukic:
Mein Sommer war cool. Ich war in Kroatien, dann bin ich nach Shanghai geflogen, um meinem Bruder (Schwimm-Star Dinko Jukic, Anm.) bei der Schwimm-WM zuzusehen. Danach ging es in die Türkei zu „IDOS“, einem Camp, in dem Kinder in ganz verschiedenen Disziplinen von ihren Idolen trainiert werden. Das hat mir wirklich viel Spaß gemacht! Danach bin ich gleich wieder nach Kroatien gefahren, Familie und Freunde besuchen und ein bisschen ausspannen. Seit einer Woche bin ich jetzt wieder da und fleißig am Arbeiten. Ich glaube, dass sich jetzt einiges tun wird…

Inwiefern?
Jukic
: Ich habe jetzt mehr Zeit, um mich wieder auf mich zu konzentrieren und auf die Sachen, die ich gerne machen möchte. Ich kann nicht still sitzen und einfach nichts tun.

Sie studieren ja Publizistik – welche Zukunftspläne schmieden Sie konkret?
Jukic:
Ich beginne gerade meinen Master in Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Und ich arbeite beim Schwimmverband, das ist momentan das Wichtigste für mich. Denn wenn man so jung so viel Erfahrung im Sport gesammelt hat, wäre es egoistisch, das nicht weiterzugeben. Dann gibt es da noch einige Projekte, die mir sehr am Herzen liegen, wie etwa der „Women’s Run“, bei dem ich am 17. September antrete (siehe Kasten rechts, Anm.). Eine andere Idee, die ich habe, muss ich erst noch mit meinem Management und meinem ehemaligen Tanzpartner von Dancing Stars, Gerhard, besprechen: Wir würden gerne Tanzworkshops geben! Momentan schwirren so viele Ideen und Pläne in meinem Kopf herum. Ich kann mich noch nicht wirklich entscheiden, was meine Berufung ist. Journalismus interessiert mich ja auch sehr. Zum Fernsehen zu gehen, wäre etwa eine Option für mich und auch in Richtung Mode würde ich gerne einmal gehen…

Sie sprühen vor Energie. Tut es manchmal weh, nicht mehr im Profi-Wettkampf zu stehen?
Jukic
: Nein, nur als ich in Shanghai war, habe ich mich ein bisschen geärgert, als ich die Zeiten, die dort geschwommen wurden, gesehen habe. Da hätte ich locker eine Medaille machen können (lacht). Früher war Dinko immer „der Bruder von Mirna Jukic“, jetzt ist es umgekehrt. Jetzt ist er der Star. Aber das passt schon so. Ich unterstütze ihn gerne mental, indem ich bei den Wettkämpfen dabei bin.

Umso mehr leiden Sie wohl auch, wenn es Doping-Anschuldigungen gegen ihn gibt…
Jukic
: Natürlich und ich ärgere mich, dass manche Leute nichts Besseres zu tun haben, als sich blöde Gerüchte auszudenken, nur damit es ein bisschen interessanter für die Leser oder Zuseher wird.

Bei Dancing Stars haben Sie sich in ein ganz anderes Genre gewagt – hat Sie die Tanzshow nachhaltig verändert?
Jukic:
Das klingt abgedroschen, aber Dancing Stars hat mich sehr verändert, mich freier gemacht. Ich traue mich jetzt viel mehr, bin nicht mehr so ängstlich und mir sind Sachen auch nicht mehr so schnell peinlich. Mir ist etwas bewusst geworden, das mir schon davor oft von Leuten gesagt wurde, ich aber nie geglaubt habe. Nämlich, dass ich eine coole, starke Frau bin, die echt etwas drauf hat.

Jetzt bewegen Sie sich einmal mehr auf ungewöhntem Terrain – am 17. September treten Sie beim Reebok Women’s Run powered by Sony Ericsson an.  
Jukic
: Ja und um ehrlich zu sein: Ich hasse Laufen! Nicht umsonst sagt man, dass Schwimmer keinen anderen Sport können außer Schwimmen (lacht). Aber ich wenn man etwas für einen guten Zweck macht, nimmt man doch einiges auf sich. Deshalb werde ich mich sehr anstrengen – und hoffentlich eine gute Lauffreundin haben.

Das ganze Interview mit Mirna Jukic lesen Sie in Ihrer aktuellen MADONNA.


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