Rassismus-Skandal bei Victoria's Secret

Shirtstorm auf Facebook

Rassismus-Skandal bei Victoria's Secret

Wo viel Licht, ist, ist auch viel Schatten: Nur wenige Woche nach der glamourösen Dessous-Show in Paris macht der amerikanische Wäschehersteller Victoria' s Secret nun Negativschlagzeilen, die das Unternehmen viel Kundschaft kosten könnte. Auf Facebook veröffentlichte eine afroamerikanische Frau aus Alabama ein mittlerweile gelöschtes Video, auf dem sie den Moment festhält, als sie von Shop-Mitarbeitern dazu angehalten wird das Geschäft zu verlassen. Kurz davor wurde eine dunkelhäutige Frau beim Diebstahl ertappt, woraufhin die Filialleiterin alle afroamerikanischen Kunden aus dem Store warf. Alle anderen Kunden durften weiter im Geschäft verbleiben, während alle dunkelhäutigen Personen gehen mussten. Houzah hielt das Vorgehen in der Filiale mit ihrer Handykamera fest: "Weil eine schwarze Frau beim Stehlen erwischt wird, stellt man eine Verbindung zwischen ihr und allen anderen schwarzen Frauen her, also werden wir alle rausgeworfen", so ihre empörten Worte im Video.

Kimberly Houzah streamte via LiveVideo auf Facebook, als man sie der Filiale verwies.(Screenshot Facebook)

Kimberly Houzah © Kimberly Houzah FB

 

Unternehmen hat sich entschuldigt

Über eine Million Menschen sahen das Kimberly Houzahs Video. Es dauerte nicht lange bis sich über die Facebook-Seite von Victoria's Secret ein Shitstorm verärgerter Kundenkommentare ergoss. Das Unternehmen hat sich mittlerweile für den Vorfall entschuldigt. „Was in unserem Geschäft passiert ist, hätte nicht geschehen dürfen und steht nicht für wer wir sind“, teilte der Konzern mit. Die verantwortliche Mitarbeiterin wurde bereits entlassen.

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