Rassimus: Russlands Mode-Ikonen im Fegefeuer

Dieses Shooting ging zu weit

Rassimus: Russlands Mode-Ikonen im Fegefeuer

Zwei der berühmtesten russischen Mode-Ikonen Dasha Zhkuva und Mirsolava Duma regen mit diesem Bild auf.

Die russische Journalistin Miroslava Duma (rechts im Bild) ist Gründerin der Website "Buro 24/7" und zugleich mittlerwiele weltweit eine der angesagtesten It-Girls und Stilikonen. Doch die 28-jährige erlaubte sich nun einen Fauxpas, der ihr nur Negativ-Schlagzeilen einbringt. Die Bloggerin interviewte Dasha Zhukova - Kunstsammlerin und Partnerin des berühmten Milliardärs und Chelsea-Fußballclub-Besitzers Roman Abramowitsch. Dazu ließ sie Zhukova auf einem "Stuhl" Platz nehmen, der eine gefesselte, halbnackte Frau darstellt. Kurz darauf löste das Bild, das auf der Website  hochgeladen wurde, einen "Shitstorm" aus.

Nicht nur Duma, von der die Idee für das Shooting stammte kam ins Fegefeuer, sondern auch Zhukova. „Es ist ein Beispiel, auf dem weiße Dominanz und Überlegenheit demonstriert wird auf eine gleichgültige und sehr erniedrigende Art und Weise“, äußerte sich etwa Claire Sulmers, Chefredakteurin von Fashionbombdaily.com

Die bitterbösen Kommentare nahmen kein Ende: „Vielleicht dachte das Magazin, heute wäre ein guter Tag, um Werbung für ihren Rassismus zu machen." war nur einer davon. Das Foto wurde mittlerwiele von der Website gelöscht, es soll außerdem auch eine zweite Variante für das Shooting gegeben haben - mit einer weißen Frau als "Stuhl", doch die wäre vermutlich nicht besser angekommen. Weder Zhukova, noch Duma haben sich öffentlich dazu geäußert.

Diashow: Skandale der Modwelt

Benetton lichtete 1992 den sterbenden Aids-Kranken David Kirby für eine Werbekampagne ab.

Kinderarbeit als Idee für eine Modestrecke: Die pakistanische Designerin Aamna Aqueel wollte zeigen, dass solche Situationen im Alltag reicher "Society Damen" immer noch allggegenwärtig sind.

Kinderarbeit als Idee für eine Modestrecke: Die pakistanische Designerin Aamna Aqueel wollte zeigen, dass solche Situationen im Alltag reicher "Society Damen" immer noch allggegenwärtig sind.

Kinderarbeit als Idee für eine Modestrecke: Die pakistanische Designerin Aamna Aqueel wollte zeigen, dass solche Situationen im Alltag reicher "Society Damen" immer noch allggegenwärtig sind.

Kinderarbeit als Idee für eine Modestrecke: Die pakistanische Designerin Aamna Aqueel wollte zeigen, dass solche Situationen im Alltag reicher "Society Damen" immer noch allggegenwärtig sind.

Sex Sells - Gucci zeigte eine Werbekampagne mit einem "G" als Intimrasur.

Jänner 2011: Kindermodel Thylane Loubry-Blondeau (10) posierte in lasziven Posen für die französische Vogue.

Die italienische Vogue bezeichnete große goldene Creolen, wie sie bei der Dimitri-Show zu sehen waren, als „Sklaven-Ohrringe“. Nach Rassismus-Vorwürfen änderte das Magazin die Bezeichnung in „Ethnic Earrings“ um.

März: John Galliano beschimpfte ein Pariser Paar mit antisemitischen Äußerungen und wurde von Dior als Chefdesigner und von seinem eigenen Label gekündigt.

Die Website "zazzle.com" verkaufte Kinder-T-Shirts mit dem umstrittenen Zitat von Kate Moss: "Nichts schmeckt so gut, wie es sich anfühlt, dünn zu sein“.

Kate Moss drohte das Karriere-Aus, als Bilder von ihr auftauchten, die sie beim Koksen zeigten.

Naomi Campbell gilt als Skandal-Model und musste vor Gericht gegen den Kriegsverbrecher Charles Taylor aussagen, der ihr angeblich einen Blutdiamanten geschenkt haben soll.