Nachbarin fordert nächtliches Pipi-Verbot

Klo-Streit

Nachbarin fordert nächtliches Pipi-Verbot

Manche Menschen sind einfach nicht für ein gemeinschaftliches Miteinander geschaffen. So auch eine Mieterin im Deutschen Mühlheim. Von ihrer Nachbarin forderte sie, dass diese ihre Klospülung in der Zeit von Mitternacht bis 6 Uhr morgens nicht betätige. Die Toilettengeräusche würde ihre Nachtruhe massiv stören, ließ sie die junge Frau in einem Brief wissen.

Diese fühlte sich vom dreisten Versuch, sie in ihren Freiheiten einzuschränken eher belustigt als eingeschüchtert und postete das Schreiben in einer Facebook-Gruppe. Auch dort traf die Forderung der zornigen Nachbarin auf Unverständnis: „Soll sich die Nachbarin doch Ohrenstöpsel kaufen“, so der allgemeine Tenor. Der Klostreit geht weiter, und zwar vor Gericht. Die Chancen der jungen Mieterin stehen gut: Das Mietrecht sieht keine "Ruhezeiten" für die Toilette vor. Dass die verärgerte Nachbarin mit ihrer Forderung durchkommt stufen Mietrecht-Experten als unwahrscheinlich ein.

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