Karl Lagerfeld über magersüchtige Models

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Karl Lagerfeld über magersüchtige Models

Der Modedesigner äußerte sich zu den Vorwürfen, dass Models viel zu abgemagert seien.

Karl Lagerfeld ist bekannt für seine spitze Zunge. Von Kommentaren wie Sängerin Adele sei „zu fett“ bis „Pippa sollte nur ihren Hintern zeigen“ und ihr Geischt sei nicht schön, durfte man schon einiges von dem berühmten Modeschöpfer an Meinungen hören.

Karl Lagerfelds legendärste Aussagen 1/10
  1. Über Heidi Klum:
„Ich kenne sie nicht. Claudia kennt die auch nicht. Die war nie in Paris, die kennen wir nicht. (…) Für mich war sie nicht top wie Claudia oder Nadja oder Tatjana.“

 

Jetzt äußerte sich Lagerfeld erneut kritisch zu den ewigen Vorwürfe, dass die Modeindustrie schuld an der Magersucht vieler Models sei. Die Vorwürfe kamen vor allem deswegen wieder auf, weil die internationalen Vogue-Chefredakteurinnen sich heuer auf ein neues Abkommen einigten, das besagt, dass keine offensichtlich untergewichtigen, essgestörten oder minderjährigen Models mehr beschäftigt werden sollten. Die Regeln haben die japanische und chinesische Vogue bereits gebrochen.

Mehr dicke als dünne
In einem Interview mit Englands „Channel 4 News“ sagte Karl Lagerfeld zu der offensichtlichen Vorliebe der Modeindustrie für besonders dünne Models folgendes: „Die Models sind dünn, aber nicht so dünn.  Die Sache mit den anorexischen Mädchen ist die – niemand arbeitet mit anorexischen Mädchen. Das hat nichts mit Mode zu tun. Menschen die das haben haben Probleme mit der Familie und solche Sachen. Es gibt weniger als 1% magersüchtige Mädchen in Frankreich, aber über 30% übergewichtige, sehr, sehr dicke Mädchen!“

Das Problem mit untergewichtigen Models scheint trotz vieler Initiativen nicht gelöst zu sein. Auch Vogue Italia Chefin Franca Sozzani setzt sich immer wieder gegen den Magerwahn in der Modeindustrie ein. In Israel wurde ein neues Gesetz festgelegt: Models dürfen künftig nur mit einem Attest vom Arzt über ihren gesundheitlichen Zustand gebucht werden. Allerdings scheint in der Modewelt für den Begriff „zu dünn“ eine ganz andere Vorstellung zu gelten, als jene, die die meisten von uns haben...

Stars im Mager-Wahn

Isabelle Caro (* 9. September 1982 in Paris; † 17. November 2010 in Paris) starb an den Folgen ihrer jahrelangen Magersucht. Ihr niedrigstes Gewicht war 25kg. Sie wurde bekannt durch die Anti-Magersucht Fotokampagne auf der sie nackt ihren abgemagerten Körper zeigte. Nach ihrem Tod beging ihre Mutter im Januar 2011 Suizid.

Serien-Star Portia de Rossi (38) war 18 Jahre lang magersüchtig. Zu ihren schlimmsten Zeiten wog Rossi 37 Kilo.

Ein Model bei der Chanel Show 2011. Dürr ist chic: die Mager-Diktatur der Modewelt erlaubt keine Pardons.

Gefährlich dünn: Allegra Versace, Tochter von Donatella Versace soll im Frühjahr 2007 nur noch 30kg gewogen haben und künstlich ernährt worden sein. Seit Jahren kämpft sie gegen ihre Essstörung.

Dünn und dünner: Portia de Rossi mit „Ally McBeal“-Serien-Kollegin Calista Flockhart.

Demi Moore spindeldürr nach der Trennung von Ashton Kutcher.

Immer mehr Hollywood-Stars leiden unter dem großen Druck, schlank zu sein. Claudia Schiffer.

Immer mehr Hollywood-Stars leiden unter dem großen Druck, schlank zu sein. Mary-Kate & Ashley Olsen.

Mary-Kate Olsen - abgemagert, entkräftet und unglücklich. Der Kinderstar kämpft seit Jahren mit der Magersucht.

Nicole Richie in ihrer dürrsten Zeit: nur noch Haut und Knochen...

Auch Lindsay Lohan konnte dem Druck des Dünn-Seins in Hollywood nicht Stand halten. Exzessive Parties und Koks sollen ebenfalls dazu beigetragen haben.

Lollipop-Figur: Paris Hilton's riesiger Kopf in Proportion zum dürren Körper ist ein typisches Anzeichen für Bulimie.

Victoria Beckham total ausgezerrt. Herausstehende Schlüsselbeinknochen, eingefallenes Gesicht, dürre Beine- das einstige Spice-Girl hielt jahrelang strikte Diäten.

Beverly Hills Star Tori Spelling gilt seit Jahren als essgestört. Extreme Gewichtsab- und -zunahmen und Schönheitsoperationen hinterließen deutliche Spuren an ihrem entkräfteten Körper.

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