Über 90 Operationen

Justin Jedlica: Der lebendige Ken

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Nach der lebendigen Barbie, Valeria Lukyanova aus der Ukraine, feiert nun auch der New Yorker seine Beliebtheit.

„Wie eine Frau! Einfach lächerlich“, „Unglaublich häßlich!“, „Total deformiert und homosexuell!“ – das sind einige der Kommentare unter Justin Jedlicas öffentlichen Bildern auf Facebook. Der 32-jährige New Yorker ist der fleisch gewordene Ken. Sein Leben und sein Geld widmet er Schönheits-Operationen, nach denen er süchtig wurde.

OP-Sucht
Mit 18 Jahren ließ sich Justin bereits zum ersten Mal seine Nase verschmälern und verkürzen – der Rest ist Geschichte. Es folgten  Face-Liftings, Wangenknochen-Transplantationen, regelmäßige Lippenunterspritzungen und weitere Nasenkorrekturen. Insgesamt sind es mittlerweile ca. 100 Eingriffe für den Ken-Look und circa 100.000 Dollar – und das ist noch lange nicht das Ende. Justin ist süchtig nach dem künstlichen Puppen-Look und ließ sich erst vor kurzem Brust, Trizeps, Bizeps und Sixpack mit Silikon unterpolstern. In der TV-Show „The Doctors“ erzählt er: „Das wäre so, als hätte man Picasso verboten zu malen!“

                                     

Justin Jedlica: Der lebendige Ken
© oe24

Auf seiner Facebook-Seite läßt er seine Fan-Gemeinschaft von 1504 Leuten regelmäßig an seinen neuen Korrekturen teil haben, postet Bilder vor und nach seinen OPs und informiert mit regelmäßigen Statusmeldungen über die nächsten „Projekte“ und wie es ihm geht: „Wann wird der Schmerz im linken Arm enden...“ Beschimpfungen wie „Freak“ oder „Frankenstein-Monster“ nimmt Justin nicht ernst, denn es gibt trotz allem auch genug Personen, die seinen Wahn unterstützen und so ignoriert er Kritik und Angriffe: „Leute! Alles was ich tun kann ist lachen. Macht weiter!!! Ihr unterhaltet mich! LOL!“

Die lebende Barbie
Valeria Lukyanova
, die lebendige Barbie aus der Ukraine, an deren Echtheit lange gezweifelt wurden, ist mittlerweile schon zum wahren Internet-Phänomen geworden: über 600.000 Menschen zählt die operierte Frau zu ihren Fans. Leider ist sie schon vergeben und Justin Jedlica homosexuell – dabei würden sie doch ein ganz gutes Paar abgeben. Auch sie lässt sich von bösen Kommentaren nicht unterkriegen: „Mich amüsieren die Reaktionen, ich nehme es nicht allzu ernst. Ich bin froh, dass ich unecht wirke, es heißt, dass ich meinen Job gut mache.“

Die lebende Barbiepuppe: Valeria Lukyanova

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