Gwyneth Paltrow: Kritik wegen Kinderbikinis

Zu sexy

Gwyneth Paltrow: Kritik wegen Kinderbikinis

Ihre neue Kinder-Bikinikollektion sorgt für Diskussionen: die Bilder würden die Sexualisierung von Kindern fördern.

Es ist wohl eine Pechsträhne für Gwyneth Paltrow, denn kaum hat die sonst so verschlossene Schauspielerin etwas zu sagen, wird sie hart dafür kritisiert. Erst sorgte sie mit ihrer Aussage, dass ihre Kinder keine Kohlehydrate essen dürften für heftige Diskussionen, dann launchte sie ihre viel zu teure „Alltagsmode“, die sich niemand leisten kann  und jetzt wird sie auch noch für ihre Kinder-Bikinikollektion kritisiert.

Supersüß oder supersexy?
Gwyneth verkauft auf ihrer Webseite „Goop“ nun auch Bikinis für kleine Mädchen im Alter von 4 bis 11 Jahren  von der Designerin Melissa Odabash, die Bilder der Kampagne zeigen ein blondes Mädchen im schwarzen Zweiteiler mit dem Text „supersüß“ für Mädchen, die sich wie ihre Mütter kleiden wollen. Die Kinder-Bikinis sind von den Kreationen für Erwachsene inspiriert worden.

"Wir sind sehr gegen die Sexualisierung von Kindern und von Kindheit", mahnte Claude Knight von der britischen Wohltätigkeitsorganisation Kidscape. "Die Gefahren wurden ausführlich diskutiert, daher ist es sehr schade, dass solche Trends weitergehen und von Prominenten promotet werden."

"Absurd!"
Gwyneth Paltrows Team findet die Reaktionen übertrieben und meinte in einem Statement, dass diese Kollektion von Melissa Odabash nur für eine bestimme Zeit und exklusiv auf „Goop“ erhältlich sei. Außerdem würden zweiteilige Badeanzüge seit Jahrzehnten von jungen Mädchen getragen werden. Wissenschaftler sind allerdings der Meinung, dass diese Bikinis eindeutig körperbetont seien weil sie die Brüste des Mädchens mit dreieckigen Stoffteilen hervorheben.

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