Frauen stören Klischees in Werbungen

Studie

Frauen stören Klischees in Werbungen

Bei so mancher Werbung im TV oder auf Werbeplakaten kann sich Frau nur auf den Kopf greifen – man wird entweder NUR als fleißige, Wäsche waschende Hausfrau und Mutter dargestellt oder aber als NUR halbnackter sexy Vamp mit Wallemähne und "Traumfigur". Eine Studie des Markforschungsinstituts Media Anaylzer fand nun heraus, dass Frauen ungern so dargestellt werden – es seien Klischees, die oft veraltete Rollenbilder zeigen und mit der heutigen Realität nichts zu tun haben.

Klischee olé!
1000 Frauen zwischen 20 und 69 Jahren wurden befragt. Die Hälfte der Frauen war von dem typischen „Hausfrauen“-Bild genervt. Auch das Dummchen-Image inspiriert von Stars wie Paris Hilton, bei denen Frauen beispielsweise als schlechte Autofahrerinnen dargestellt werden und weniger Fähigkeiten als Männer haben, sorgte bei 15 % der Frauen für Ärger.  Besondere Unruhe erregten bei den Damen Werbungen in denen Frauen als Sexobjekte gezeigt werden – 58 % der Befragten fanden die Darstellungen unästhetisch und fühlten sich davon weniger motiviert Sport zu machen. Für 20% der Frauen seien die perfekt retuschierten Models viel zu dünn.

Was Frauen wollen
Die Studie ergab, dass realistische Werbungen, die Frauen so darstellen, wie sie im 21.Jahrhundert nun mal sind und leben, den befragten Damen am liebsten seien: eine Mischung aus sexy Ehefrau, sorgender Mutter, selbständiger Karriere-Frau und gleichzeitig moderner Hausfrau, die aber nicht wie oft in Werbungen dargestellt, den ganzen Tag damit verbringt über das beste Anti-Kalk Geheimnis nachzudenken, sich über die Neuheiten im Putzmittel-Sortiment freut,  anschließend den Rest des Tages gut gelaunt mit Boden schrubben oder bügeln verbringt und deren Highlight des Tages weiße, fleckenlose Wäsche ist.

Nackte Haut würden die Damen aber trotzdem in Werbungen genießen – mehr als ein Drittel würde gerne mehr erotische Männer in Werbungen sehen!

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