Steuerbetrug

Ex-Valentino Vorstand angeklagt

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Sitzt Ex-Valentino Vorstand Matteo Marzotto nun bald hinter schwedischen Gardinen?

Angeklagt
Nachdem sich bereits die Modeschöpfer Domenico Dolce und Stefano Gabbana einem Verfahren wegen Steuerhinterziehung stellen mussten, droht dem Ex-Valentino Vorstand nun dasselbe Schicksal. Er wird zusammen mit seiner Schwester und weiteren Personen beschuldigt insgesamt Steuern in der Höhe von 71 Millionen Euro hinterzogen zu haben.

Steuerfahndung erhebt schwere Vorwürfe
Genauer gesagt geht es um den Verkauf der Valentino Fashion Group an Permira für eine Summe von 761 Millionen Euro. Die italienische Steuerfahndung hat Beweise, dass die Überweisung über eine Firma in Luxemburg ging, die ausschließlich für den Verkauf der Valentino Group gegründet wurde, um die hohen italienischen Steuern zu meiden.

Kein Promibonus
Dolce und Gabbana mussten bereits eine Strafe in der Höhe von 500.000€ zahlen. Außerdem wurden sie zu einer Haftstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt. Welche Strafe Marzotto drohen könnte, ist noch nicht bekannt. Allerdings hält die italienische Steuerfahndung nicht viel vom Promibonus.

Skandale der Modwelt

Benetton lichtete 1992 den sterbenden Aids-Kranken David Kirby für eine Werbekampagne ab.

Kinderarbeit als Idee für eine Modestrecke: Die pakistanische Designerin Aamna Aqueel wollte zeigen, dass solche Situationen im Alltag reicher "Society Damen" immer noch allggegenwärtig sind.

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Sex Sells - Gucci zeigte eine Werbekampagne mit einem "G" als Intimrasur.

Jänner 2011: Kindermodel Thylane Loubry-Blondeau (10) posierte in lasziven Posen für die französische Vogue.

Die italienische Vogue bezeichnete große goldene Creolen, wie sie bei der Dimitri-Show zu sehen waren, als „Sklaven-Ohrringe“. Nach Rassismus-Vorwürfen änderte das Magazin die Bezeichnung in „Ethnic Earrings“ um.

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Die Website "zazzle.com" verkaufte Kinder-T-Shirts mit dem umstrittenen Zitat von Kate Moss: "Nichts schmeckt so gut, wie es sich anfühlt, dünn zu sein“.

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