Das neue Leben des schönsten Supertalents

Sylvie van der Vaart im MADONNA-Interview

Das neue Leben des schönsten Supertalents

Sie zählt zu den erfolgreichsten Frauen im TV-Business. Im MADONNA-Talk verrät sie ihr Erfolgsgeheimnis.

Wenn der Titel „Supertalent“ zu jemandem passt, dann zu ihr! Sylvie van der Vaart hat mit nur 33 Jahren alles erreicht, wovon viele träumen: Ein glückliches Familienleben mit dem liebevollen, erfolgreichen und nicht zuletzt gut aussehenden Fußball-Star Rafael van der Vaart (28) und ihrem fünfjährigen Sohn Damian. Eine beachtliche Fernseh-Karriere in ihrer Heimat Holland (2003 startete Van der Vaart als Moderatorin bei TMF) und eine noch viel größere in Deutschland, wo sie unter anderem als „Supertalent“-Jurorin neben Dieter Bohlen (derzeit jeden Samstag um 20.15 Uhr auf RTL) für Top-Quoten sorgt. Und natürlich ihr grandioses Aussehen, das ihr zum Beispiel den Titel „Sexiest Woman“ in den Niederlanden einbrachte. Ja, diese Frau ist von Glück gesegnet, könnte man meinen – würde doch ihr strahlendes Lachen niemals vermuten lassen, wie viele Stunden des Bangens, wie viele Kämpfe und Ängste sie in ihrem jungen Leben schon verwinden musste.

Schicksalsschläge
Etwa im Jahr 2006, als der kleine Damian aufgrund einer Schwangerschaftsvergiftung mehr als zwei Wochen vor Geburtstermin auf die Welt geholt werden und zunächst im Brutkasten liegen musste. Vor allem aber 2009 als bei Sylvie Brustkrebs entdeckt wurde. Doch die sympathische Holländerin stellte sich nicht nur dem Kampf gegen die tückische Krankheit, sondern auch der Öffentlichkeit, trat zuerst mit Langhaarperücke auf und tanzte sich bei „Let’s Dance“ schließlich ohne Perücke, mit ganz kurzem Haar in die Herzen des Publikums. Harte Zeiten, die Sylvie van der Vaart nun endgültig hinter sich gelassen hat. Heute ist sie erfolgreicher, selbstbewusster – und schöner denn je. Im MADONNA-Interview erzählt sie über ihre Liebe zum „Supertalent“, ihr neues Leben in London (Rafael van der Vaart spielt bei Tottenham Hotspur) – und ihr neues Markenzeichen, die kurzen Haare als einziges Relikt ihrer Krankheit.

Frau Van der Vaart, warum ist das „Supertalent“ eine Neverending Erfolgsstory?
Sylvie Van der Vaart:
Ich denke, es ist diese enorme Bandbreite und Abwechslung. Man weiß nie, was als nächstes kommt. Da sind sehr, sehr schräge, lustige, verrückte Leute dabei, die Dinge auf der Bühne machen, wo ich denke: ‚Oh Gott, was passiert da?‘ Aber da sind auch Leute, die uns mit einem großen Talent überraschen, bei denen man denkt: ‚Wow!‘ Diese Show ist eine warme, menschliche Show, bei der die ganze Familie zugucken kann. Und hoffentlich denken die Leute auch, dass die Jury toll ist und gut funktioniert (lacht).

Keine Frage, dass die Jury toll funktioniert! Aber ist Dieter Bohlen hinter den Kulissen auch so streng?
Van der Vaart:
Nein, gar nicht! Dieter ist sehr lustig und die Zusammenarbeit mit ihm macht sehr viel Spaß. Dieter hat mich damals vor Jahren höchstpersönlich angesprochen und vorgeschlagen für den Job beim „Supertalent“. Dafür werde ich ihm auf immer und ewig dankbar sein!

In dieser Staffel hat bereits ein kleines Mädchen mit seinem aufreizenden Bauchtanz für Aufregung gesorgt. In dieser Woche wurde über die waghalsigen Showeinlagen zweier Mini-Akrobaten diskutiert. Sind manche Auftritte grenzwertig?  
Van der Vaart:
Wir achten in der Jury immer sehr auf das Wohl der Kinder – ob sie zu jung sind, ob sie vielleicht zu sehr von ihren Eltern gepusht werden und ob sie auch wirklich Spaß an ihrem Auftritt haben. Wir wissen, dass wir hier eine sehr große Verantwortung haben und bringen hier unsere Meinung auch ganz klar zum Ausdruck. Im Fall von Melissa, der kleinen Bauchtänzerin, hatte das Mädchen sehr viel Spaß und ich fand den Auftritt sehr süß. Und Entschuldigung, wer denkt denn bitte bei einer Sechsjährigen an „sexy“?

Vor einem Jahr wurden Sie in Wien mit dem Leading Ladies Award ausgezeichnet. Sie haben damals gesagt, dass Sie damit aber das Kapitel Brustkrebs abschließen. Ist der Brustkrebsmonat Oktober trotzdem eine Zeit, in der Sie Ihre Prominenz für Betroffene einsetzen?
Van der Vaart:
Ja, ich bin weiterhin Schirmherrin für DKMS LIFE (Kosmetikseminare für Krebspatientinnen, Anm.) und war vor ein paar Wochen auf dem Dreamball. Und ich engagiere mich bei L’Oréal Professionnel für die Initiative „Freude am Leben – Das Haarprogramm für Krebspatientinnen“, das deutschlandweit als Pilotprojekt von speziell geschulten Friseurpartnern angeboten wird und Krebspatientinnen auch in Hinblick auf das wichtige Thema Haar neues Selbstwertgefühl und Lebensfreude vermitteln soll.

Das ganze Interview mit Sylvie  Van der Vaart lesen Sie in Ihrer aktuellen MADONNA.