Darum rasiert sie ihren Bart nicht mehr

Mutige Entscheidung

Darum rasiert sie ihren Bart nicht mehr

Rose Geil ist wirklich zu bewundern. Die 39-jährige Frau aus den USA steht seit bereits einigen Monaten offen zu ihrem Bartwuchs. Doch das war nicht immer so.

Bereits mit 13 Jahren stellte die Amerikanerin fest, dass sie stärkere Körperbehaarung als andere hatte. Ursprünglich nicht so schlimm, sollte es sie schnell extrem in ihrem Leben einschränken. Anstatt zu ihrem ungewöhnlichen Problem zu stehen, fing sie ab diesem Zeitpunkt an, sich täglich zu rasieren. Sie versteckte sich und ihr Problem. Aus Angst, jemand könnte ihr Geheimnis herausfinden, übernachtete sie nie bei Freunden. Schließlich würde man am nächsten Tag die über Nacht gewachsenen Bartstoppeln sehen. Sie sperrte sich ein, schämte sich, und heute sagt sie, dass sie auch ihre Persönlichkeit versteckte. Über 20 Jahre lang griff Rose zum Rasierer. Doch letztes Jahr war Schluss.

 

 

Quasi über Nacht beschloss die Amerikanerin, zu sich selbst zu stehen. Der exzessive Haarwuchs wird durch eine Krankheit namens Polyzysitsches Ovar-Syndrom verursacht. Sie hatte bereits alles versucht, um das ungewollte Körperhaar zu beseitigen, aber nicht einmal eine schmerzhafte Lasertherapie brachte einen Erfolg. Die Gesichtshaut von Rose war wund und von der täglichen Rasur geradezu geschunden. Dieses Leid wollte sich die mutige Frau nicht mehr antun – und so ließ sie ihre Haare wachsen.

Seitdem lebt Rose offen und glücklicher als je zuvor. Auf Social Media bekommt sie einen so großen Support für ihre Entscheidung, dass ihr Selbstbewusstsein um ein vielfaches gewachsen ist. Anstatt ihren Bart als Makel anzusehen, zelebriert sie ihn. Viele Männer würden sich wünschen, so einen tollen Vollbart wie sie zu haben! Und apropos Männer: Es gibt tatsächlich viele Herren, die auch auf Bart bei einer Frau stehen. Rose kann sich vor Angeboten kaum retten.

Endlich ist sie die beste Version ihrer selbst. Und ihr Glück sieht man ihr an.

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