BHs nicht gut für uns?

Studie

BHs nicht gut für uns?

Frauen die keinen BH tragen haben straffere  Brüste und keine Rückenschmerzen

Der Sportmediziner Jean-Denis Rouillon stellt nach 15 Jahre langer Forschung fest, dass das Tragen eines BHs eher kontraproduktiv ist. Könnten wir also täglich ein Kleidungsstück weglassen? Wäre das sogar besser für uns? Wissen Stars, wie Britney Spears,Rihanna oder Miley Cyrus  schon länger über die Ergebnisse der Studie Bescheid, da immer mehr „oben ohne“ gesehen werden?

Der Professor von der Universität der Franche-Comté in Besançon studierte 15 Jahre lang 130 Frauen mit verschiedenen Körpchengrößen. Manche Probandinnen mussten für einige Monate, andere für einige Jahre, auf ihren BH verzichten. Während dieser Zeit führte Rouillon regelmäßig Messungen an den Brüsten der Frauen durch. Weiters fragte er nach, ob die 320 Probandinnen an Rückenschmerzen, Unwohlbefinden oder sonstigem leiden. Die ersten Resultate des Professors stellten fest, dass das Tragen eines BHs nicht nötig ist. Weder medizinisch, physiologisch, noch anatomisch profitiert die Brust davon, wenn ihr die Schwerkraft entzogen wird. Rouillon meint, dass junge Mädchen, die schon früh einen BH tragen, ihr Stützgewebe daran hindern sich vollständig zu entwickeln.

„Die Brust bleibt länger straff und in Form und Rückenschmerzen können vorgebeugt werden. Die Entscheidung einer Frau einen BH zu tragen, hängt von Komfort und Ästhetik ab. Jede Frau muss sich selbst entscheiden. 42 % der Frauen fühlen sich ohne die gewohnte Stütze in den ersten paar Monaten unwohl, doch dieses Gefühl schwindet schnell,“ so der Studienleiter.

Trotz seiner Ergebnisse ist Jean-Denis Rouillon der Meinung, dass Frauen nicht gänzlich auf BHs verzichten sollten, da seine Ergebnisse nur auf 320 Testpersonen basieren und er daher keine Aussagen für  die gesamte weibliche Bevölkerung machen kann.

Diashow: BH-freies Hollywood

BH-freies Hollywood

×