Basketballer setzen sich für Cheerleader ein

Nach Mobbing wegen Down-Syndrom

Basketballer setzen sich für Cheerleader ein

Die Eltern dieser Jungs können mächtig stolz sein!

Die Eltern dieser Basketballer können sich sicher sein, dass sie großartige junge Männer erzogen haben.
Desiree Andrews, Cheerleaderin an einer High School in Wisconsin, wird dank der Schul-Basketball-Mannschaft nicht mehr gemobbt.
Aber von Anfang an.

Cheerleader-Träume
Desiree liebt die Serie „Glee“. Als sie sieht, dass es in der Show eine Cheerleaderin mit Down Syndrom gibt, war sie überglücklich. Wenn das in der Serie möglich ist, kann Desiree das auch. Denn auch sie wurde mit Trisomie 21 geboren. Ihr Vater Cliff Andrews unterstütze sie dabei, und schon bald war sie offiziell Cheerleaderin an der Lincoln Middle School.

Allerdings war nicht jeder der Überzeugung, dass Desiree tanzend an den Spielfeldrand gehört.
Bei einem Basketballspiel wurde die Schülerin von einigen Zuschauern ausgelacht und gemobbt. Doch nur bis das Basketball-Team dieses schlimme Verhalten mitbekam.

„Hört auf damit!“ sagte Brandon Morris, einer der Spieler. Es dauerte keine zwei Minuten, bis das ganze Team sich vor den Mobbern aufstellte und sie für ihr Verhalten zur Rechenschaft zogen.

"Wir sind alle gleich."
Zivilcourage, die für Gänsehaut sorgt. Ein Moment, der für Desiree und ihre Familie von allergrößter Bedeutung war. Cliff wollte dem Team danken, doch ihm kamen die Tränen vor Rührung. Für die Jungs selber war es eigentlich keine große Sache. „Da zu stehen, ein wirkliches Team sein, nicht nur ein Basketballteam, sondern ein Team an Menschen, dass jemanden unterstützt, darum ging es eigentlich,“ so Spieler Timothy Nieman. Und Unterstützt wird Desiree. Die Spieler haben sie in ihre Gruppe voll und ganz aufgenommen und sorgen dafür, dass sich niemand mehr über Desiree oder Down Syndrom lustig macht. Sie begleiten die Cheerleaderin nicht nur zum Unterricht, sogar die Sporthalle wurde ihr zu Ehren in „D’s House“ umbenannt. Aus Solidarität. Und um zu zeigen, dass niemand ausgeschlossen wird, nur weil er anders ist.
Oder wie es einer der Spieler sagt: „Gott hat uns alle gleich geschaffen, egal wie wir aussehen, egal woher wir kommen, egal ob wir mit Krankheit oder Gesund auf die Welt kamen. Und das allein sollte Mobbing unnötig machen.“  

Diese Aussage und so viel Toleranz und Zivilcourage verdient den allerhöchsten Respekt.