Aura Dione Pink Ribbon Night

Starke Aura

Hippiegirl mit großem Herz

Aura Dione ist so außergewöhnlich wie erfolgreich.

Mit „I Will Love You Monday“ oder „Song For Sophie“ eroberte Aura Dione (25) die Charts. Unsere Herzen hat sie längst erobert. Denn bei der Pink Ribbon Night am 30. 9. tritt die quirlige Dänin für den guten Zweck auf – sie verzichtet auf ihre Gage – und fordert: „Jeder sollte diese großartige Aktion unterstützen!“

Exklusiv
Ihre Eltern (die Mutter ist von den Färöer-Inseln, der Vater hat dänische und spanische Wurzeln), beide Hippies, haben mit Aura Dione die Weltmeere umsegelt und sie so zu einer weltoffenen jungen Frau mit hohem sozialem Bewusstsein gemacht. Im MADONNA-Talk spricht die Singer-Songwriterin über ihren spektakulären Wienauftritt, Starallüren und ihr außergewöhnliches Leben.

Sie gehören zu den Stargästen der Pink Ribbon
Night am 30. September. Was dürfen sich die Gäste von Ihrem Auftritt erwarten?
Aura Dione:
Ich bin sehr stolz, bei so einem glamourösen Event dabei sein zu dürfen. Ich verspreche, es wird eine großartige Show, und ich hoffe, das Publikum wird viel Spaß haben. Ich freue mich auch schon sehr auf die Performance von Yolanda Be Cool, Olivia Newton-John, Zucchero und den anderen. Das sind alles ganz großartige Künstler.

MADONNA bat die Dänin vor ihrem spektakulären Auftritt bei der Pink Ribbon Night in Wien zum exklusiven Interview.

Sie treten ohne Gage auf. Warum ist es für Sie wichtig, Charity-Events zu unterstützen, und warum haben Sie sich die Pink Ribbon Night ausgesucht?
Dione:
Ich habe mir dieses Event ausgesucht, weil es so wichtig ist, auf die Gefahr von Brustkrebs aufmerksam zu machen. Jeder sollte dieses Event unterstützen!

Haben Sie noch so etwas wie Lampenfieber, wenn Sie auf der Bühne stehen?
Dione:
Nicht wirklich. Ich liebe es einfach so sehr, zu sehen, wie meine Musik Leute beeinflusst. Und ich bin sehr dankbar, dass es Leute gibt, die das, was ich mache, genauso mögen wie ich (lacht).

Sie haben einen sehr außergewöhnlichen Namen. Woher kommt er?
Dione:
Meine Freunde haben ihn mir gegeben, als ich 16 war. Da war dieser coole Club in Kopenhagen, der Aura hieß. Einer meiner Freunde war wohl betrunken und gab mir diesen Spitznamen. Er ist mir geblieben. Dione ist aber mein richtiger Nachname.

Sie haben eine spannende Kindheit hinter sich. Ihre Eltern waren Hippies und umsegelten mit Ihnen die Weltmeere. Wie war das?
Dione:
Auf einem Boot aufzuwachsen war schon sehr besonders. Ich lernte meine Eltern wohl besser kennen als jedes andere Kind, weil es gab ja nichts anderes zu tun, als dazusitzen und miteinander zu reden. Ich habe oft stundenlang Bob Dylan, Dolly Parton oder Bob Marley gehört. Die Musik hat mich schon immer begleitet. Seit ich denken kann, wollte ich Musikerin werden. Seit ich sechs Jahre alt bin, schreibe ich Songs.

Mit 17 Jahren hat Sie dann wieder das Fernweh gepackt …
Dione:
Ich bin sozusagen von zu Hause weggelaufen und nach Australien geflogen, weil ich neugierig war, was am anderen Ende der Welt passiert. Ich hatte nichts dabei außer Cowboystiefel und meine Gitarre. Mein Leben habe ich mir als Straßenmusikantin verdient. Ich habe mich selbst kennen gelernt und war unglaublich kreativ – ich habe die besten Songs in dieser Zeit geschrieben.

Warum kehrten Sie wieder in Ihre Heimat zurück?
Dione:
Ich war in Australien, dann in Tokio und lebte vom Musizieren auf der Straße. Ich dachte, entweder mache ich so weiter, oder ich kehre nach Hause zurück und nehme eine Platte auf. Jetzt bin ich hier!

Wie würden Sie sich, Ihren Charakter beschreiben?
Dione:
Ich wurde zur Kreativität und zur Geduld erzogen. Ich bin sehr neugierig, ich liebe es, Fragen zu stellen, und deshalb mache ich auch Musik. Übrigens: Ich bin nicht verrückt. Ich pflege nur einen extravaganten Lebensstil.

Haben Sie Starallüren?
Dione:
Ich bin nicht unmöglich. Aber ich habe einen hohen Standard. Ich will, dass alles richtig gut ist – nicht nur für mich, sondern für meine Fans. Ich mag eben Dinge, die gut sind. Dinge, in die man seine Seele gesteckt hat. Das verlangt Anstrengung und Perfektionismus und bringt eben mit sich, dass ich manchmal vielleicht etwas schwierig bin. Ich sehe mich als eine Meisterin der Perfektion. Ich glaube, die Welt wäre um so viel besser, wenn jeder immer sein Bestes gäbe.

Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?
Dione:
Im Moment arbeite ich an meinem neuen Album und bereite mich auf die Deutschland-Tour vor. Zwei Konzerte spiele ich auch in Österreich. Am 23. 11. bin ich wieder in Wien und am 24. 11. in Linz.

Was ist Ihr größter Traum?
Dione:
Ich will die größte Version von mir selbst werden, die es je geben kann. Ich träume davon 40, 50 Alben zu machen und von dem zu leben, was ich im Leben am meisten wertschätze – von der Musik.

 

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