Als das Baby kam, starben ihre Mutter und ihr Verlobter

Autounfall während sie in den Wehen lag

Als das Baby kam, starben ihre Mutter und ihr Verlobter

Auf dem Weg zum Krankenhaus kam es zum fatalen Crash. Mutter in Schock.

Wie könnte man diesen tragischen Vorfall beschreiben? Ein neuer Mensch erblickt das Licht der Erde und die Augen von zwei anderen schließen sich für immer. Die frisch gebackene Mutter Crystal-Matrau-Belt (24) aus Kalamazoo, Missori, muss mit genau diesem Schicksalsschlag fertig werden.

Das verliebte Paar & das Wunschkind
Es kostete viel Zeit und Kraft bis Crytsal-Matrau und ihr Verlobter Emil Skodan ihr gemeinsames Glück endlich mit einer Schwangerschaft krönen konnten. Es war ein harter, beschwerlicher Weg, der von erfolglosen Versuchen und Fehlgeburten gezeichnet war. Schlussendlich wurden ihre Gebete aber erhört und sie standen kurz vor dem Geburtstermin eines gesunden Jungens. Letzten Freitag stieg der Blutdruck der schwangeren Crystal dermaßen an, dass sich die Ärzte dazu entschieden, die Geburt einzuleiten. Die junge Mutter musste umgehend ins Krankenhaus eingeliefert werden. Allein. Niemand hatte die Komplikationen vorhergesehen und so war weder ihr Verlobter noch jemand anderer in diesen Augenblicken Zuhause an ihrer Seite.

Zu schnell ans Ziel
„Möchtest du, dass ich irgendetwas mitbringe?“, textete Emil noch per SMS bevor er sich auf den Weg machte um seine große Liebe zu unterstützen und seinen Sohn willkommen zu heißen. Dann schrieb er ihr noch, dass er sie im Krankenhaus treffe und er sie liebe…. Das war ihr letzter Kontakt. Vermutlich aus Sorge und Vorfreude trat der werdende Vater etwas zu schnell aufs Gas, verlor die Kontrolle über den Wagen und krachte in einen Baum - wenige Meilen vorm Krankenhaus. Am Beisitz Crystal‘s Mutter, Peggy. Die alarmierte Familie fasste zum Wohl der in den Wehen liegenden Mutter und dem noch ungeborenen Baby den Entschluss die Tragödie vorerst zu verschweigen. Die Entbindung verlief reibungslos. Aber als selbst drei Stunden später weder ihre Mutter noch ihr Verlobter auftauchten oder sich zumindest meldeten, war Crystal klar, dass etwas nicht stimmte. Panisch fragte sie ihren Stiefvater nach deren Verbleib. Seine Antwort: „Liebling, darüber müssen wir später reden.“

Das dramatische Ende
Alles was bleibt ist die unermessliche Freude, dass ihr Sohn Jeremiah wohlauf ist. Er gibt der trauernden Mutter den nötigen Halt. Seine Liebe lässt sie weiterleben und hilft ihr das Geschehene zu verkraften. „Ich nehme ihn auf den Arm und sehe Emil in ihm“, sagte Crystal gegenüber der Daily Mail. Ein Teil von dem Mann mit dem sie alt werden wollte, lebt in ihrem Sohn weiter. Doch dass sie gleichzeitig auch ihre Mutter verloren hat und all das nur, weil beide so schnell als möglich für sie da sein wollten, erschwert den Verarbeitungsprozess zunehmend. Alle hatten eine sehr innige Beziehung zueinander und dass plötzlich zwei Menschen fehlen, fühlt sich an als hätte man ihr beide Beine oder die Hälfte ihres Herzens entrissen. Erneut zeigt sich das Leben nicht gerade von seiner angenehmen, leichten Seite für Crystal. Wieder einmal muss sie stark sein und kämpfen. Nun ist es ihr bisher schwerster Kampf. Doch sie wird auch diesen meistern. Peggy, ihre Mutter und Emil als Kraft von oben und das ersehnte Wunschkind sowie Freunde und Familie aus nächster Nähe. Und eines Tages wird die Familie wieder vereint sein.