Alle wollen das neue Sex-Buch

„Shades of Grey“ Teil 2:

Alle wollen das neue Sex-Buch

Wie die Hölle
Lokalaugenschein Wiener Wollzeile, Buchhandlung Morawa: Erster Verkaufstag von Shades of Grey, Gefährliche Liebe, der Hype hat dort voll eingesetzt. „Ja, auch Band 2 geht wie die Hölle, eigentlich genauso gut wie der erste Teil!“ freut sich eine Verkäuferin.

Tatsächlich hat das Shades of Grey-Fieber auch Frau Österreicher ganz und gar gepackt, nachdem Teil 1 der Softporno-Saga so gut wie ausverkauft ist, kommt Band 2 gleich mit einer Startauflage von 1,2 Millionen Stück. „Jeder will lesen, wie es weitergeht!“, weiß man bei Morawa. Und wir bringen jetzt täglich Auszüge aus Gefährliche Liebe, in dem Millionär Christian Grey der Studentin Ana Steele immer mehr verfällt, aber von den Schatten seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird.

Nicht wie Grey
Wie lebt es sich so als Gatte der britischen Shades of Grey-Autorin Erika Leonard alias E. L. James, die nach dem Erfolg ihrer Erotik-Saga jetzt 28 Millionen Euro schwer ist? Erstmals erzählt Niall Leonard, wie es ist, mit einer Frau verheiratet zu sein, die geheimste Frauen-Fantasien beschreibt. Jedenfalls fühlt sich Leonard so gar nicht als Romanvorlage – was nicht weiter wundert, Protagonist Grey hat mit Leonard rein äußerlich nichts gemein und auch charakterlich ist man sich nicht ähnlich. „Ich bin froh, dass ich nicht bin wie er. Er ist kaputt, ich musste nicht das erleben, was er erlebte!“

Kein Neid
Auch Neid auf seine Frau ist Leonard fremd: „Ich bewundere ihre Arbeit, finde sie inspirierend!“ Und die größte Tortur für Leonard? „Erika und ich hassen bügeln, wir sehen es als Tortur, aber das hat nichts mit dem Buch zu tun!“

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