Rache an porno- süchtigem Ehemann

Schmuddel-Lunchbox

Rache an porno- süchtigem Ehemann

Die Japanerin Motoko Taketou hat den Begriff "Foodporn" - eigentlich ein beliebter Hashtag zu Speisefotos auf Instagram - mal wörtlich dargestellt. Die Frau hatte es satt, dass ihr Ehemann sich Pornos reinzog, anstatt Zeit mit ihr zu verbringen. Also rächte sie sich auf ganz besondere Weise: Die Bento-Box, die sie ihm zum Lunch in die Arbeit einpackte, war in einem eindeutigen Porno-Motiv arrangiert. Eine barbusige Frau samt Penis zwischen den Brüsten lachte den Mann an, als er diese öffnete.

Bento-Box © Twitter


                                                                                              Foto: Twitter
Viraler Foto-Hit
Taketou hat das Foto der Box auf Twitter gepostet und mit folgenden Worten kommentiert: "Bin gespannt, wie mein Mann das seinen Kollegen erklären wird..." Tja, Rache ist ja bekanntlich süß. In diesem schmeckt sie aber eher nach Sushi. 

Diese Retourkutsche ist eine humorvolle Variante, mit dem Problem "Pornosucht" umzugehen. Es gibt aber auch andere:

ER schaut Pornos - wie reagiert man? 1/7
Rasten Sie nicht aus!
Wenn Sie entdecken, dass sich Ihr Partner Pornos ansieht, sollten Sie sich zunächst klar darüber werden, wie Sie sich dabei fühlen, bevor Sie ihn darauf ansprechen. Stört es Sie wirklich? Oder möchten Sie einfach nur wissen, was genau er sich ansieht? Werden Sie sich über Ihre Gefühle und Ihre Einstellung zum Thema klar.
Reden Sie mit Ihrem Partner
Und zwar ohne Vorwürfe oder Verbote: Hören Sie aufmerksam zu – vielleicht offenbart er Ihnen auch Phantasien, die er bisher noch nicht angesprochen hat. Vielleicht steht er auf bestimmte Stellungen, Kleidung oder Rollenspiele. Sehen Sie dieses Gespräch als Chance, um neuen Schwung ins Liebesleben zu bringen.
Lassen Sie sich inspirieren?
Anstatt des Vorspiels könnten Sie doch mal versuchen, gemeinsam einen seiner Pornos anzuschauen. Vielleicht törnt es auch Sie an? Übrigens: Es gibt auch ästhetische Pornos, die eigens für Frauen produziert werden. Lassen Sie sich inspirieren oder planen Sie einen gemeinsamen Fernseh-Abend der anderen Art!
Internet
Viele Männer sehen Pornographie als Phantasie-Stütze, die dabei hilft den Orgasmus schneller zu erreichen. Das Internet-Zeitalter hat den Zugriff zu Sex-Filmen um ein Vielfaches erleichtert – und auch zunehmend enttabuisiert. Heutzutage werden 90% aller Pornos aus dem Internet runtergeladen, die restlichen 10% werden über Videotheken bezogen.
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen
Sie müssen im Bett keine Porno-Show abziehen! Lassen Sie sich von unrealistischen Sex-Darstellungen nicht unter Druck setzen. Fragen Sie Ihren Partner, was ihn nur am Bildschirm antörnt, und was er tatsächlich einmal ausprobieren möchte.  
Verbote führen zu nichts
Oder wollen Sie etwa, dass er es heimlich tut? Und sollte er tatsächlich Ihnen zuliebe damit aufhören, wird Pornographie erst recht einen großen Reiz auf ihn ausüben! Und wenn er sich keine Pornos mehr anschauen darf, wird er vielleicht damit beginnen, über andere Frauen - womöglich Bekannte oder Arbeitskolleginnen - zu phantasieren…. Wollen Sie das wirklich riskieren?
Professionelle Hilfe
Sollte sein Porno-Konsum ein ernsthaftes Problem für die Beziehung darstellen oder gar eine Sucht vorliegen, ist eine Paar-Therapie bzw. professionelle Hilfe eines Psychologen unumgänglich. 

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden
Diese Website verwendet Cookies
Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Impressum