Stimmen-Virus: Frauen reden wie kleine Kinder

Baby-Stimme

Stimmen-Virus: Frauen reden wie kleine Kinder

Künstliche Stimmenakrobatik
Wenn Sie genauer hinhören wird es auch Ihnen auffallen! Frauen, wie zum Beispiel die Kardashian Schwestern, reden immer öfter mit der Stimme eines Kleinkindes. Daher stellt sich für viele Menschen die Frage, was aus den sexy Erwachsenen-Stimmbändern der Frauen geworden ist. Aber gibt es wirklich einen Grund warum Frauen immer öfter in eine kleinkindähnliche, unbeholfene Tonlage?

Das steckt wirklich dahinter
Im Alltag gibt es jede Menge Situationen, in denen dieses Phänomen auftritt. Aussagen, die wie unsichere Fragen betont werden und der vermehrte Gebrauch von Wörtern wie „ähm“ zum Beispiel. Auch wird diese Stimme im Alltag oft eingesetzt, um den Partner versöhnlich zu stimmen. Dabei ist es verwunderlich wie übergangslos Frau in diese Kinderstimme wechselt. Carmen Fought, Professorin für Linguistik meint dazu: Wenn Frauen in die Tonlage eines Kindes wechseln signalisiert das Unsicherheit, Emotionalität und sogar Dummheit. Die Frauen benutzen das allerdings als geschicktes Werkzeug für die Beziehung.“

Hollywood-Star genervt von dem Trend
Auch Schauspielerin Lake Bell zeigt sich über diesen Trend verwundert: „Ich dachte immer eine Frauen-Stimme soll selbstbewusst und sexy klingen, nicht wie die einer 12-jährigen. Ich hasse es wenn Leute in meiner Umgebung so reden!“ Man kann wirklich nur hoffen, dass dieser Trend, so wie die Meisten, schnell und bald vorrübergeht.

10 Tipps für eine bessere Stimme: 1/10
Tipp 1 - Stimme schonen Gönnen Sie Ihren Stimmbändern mal eine Auszeit, gerade wenn Sie einen Beruf haben wo Sie ununterbrochen reden müssen, wie etwa ein Job im Callt-Center oder Lehrerin. Übrigens: Flüstern strapaziert die Stimmbänder zustätzlich.
Tipp 2 - Schrei-Dusche So wie Heulkrämpfe entspannend wirken können, kann es auch für die Stimme entspannend sein wenn einmal so richtig geschrien wird. Das soll gar wie eine Reinigungskur für die Stimmbänder sein. Aber Vorsicht: Nicht zu oft!
Tipp 3 - Stimme erst warmlaufen lassen Morgenmuffel aufgepasst: Ihr macht das richtig. Erst aufwachen, dann quatschen! Der Stimme tut ein Kaltstart nicht gut – belasten Sie morgens und nach langen Sprechpausen die Stimme noch nicht ganz.
Tipp 4 – Räuspern ist schlecht Wer lange nicht gesprochen hat, räuspert sich oft. Das belastet aber die empfindlichen Schleimhäute der Stimmlippen. Deswegen besser kurz husten als räuspern.
Tipp 5 – Pausen machen Durchplappern hat noch keine Zuhörer gefesselt – nehmen Sie sich Zeit und machen Sie spätestens nach acht bis zwölf Wörtern eine Pause zum Luft holen.
Tipp 6 – Mund öffnen Wer beim Reden den Mund öffnet und nicht krampfhaft klein hält, entspannt die Nackenmuskultar.
Tipp 7 – Hilfe beim Logopäden Sind Sie nicht zufrieden mit Ihrer Stimme? Ist sie zu ausdruckslos, zu dünn? Oft hören Sie dass man Sie nur schwer versteht. Gehen Sie zum Arzt, um Zysten, Knötchen und ähnliche Veränderungen im Stimmapparat auszuschließen. Ist organisch alles in Ordnung, hilft ein Logopäde, der Stimme mehr Kraft zu verleihen.
Tipp 8 – Trinken Viel Trinken macht die Stimmbänder geschmeidig und belastbar. Warmer Früchtetee, Salbei, Thymian oder Eibisch ist ideal. Die Schleimhäute sind zudem noch besser vor Infektionen geschützt, weil die trockene Raumluft im Winter die Schleimhäute austrocknen lässt.
Tipp 9 – Stimm-Doping Bonbons sind ein gutes Stimm-Doping weil sie die Speichelbildung anregen. Ebenfalls eine Wohltat für die Stimme ist es, mit Salzlösung zu inhalieren. Und zwar nicht erst wenn die Stimme schwächelt.
Tipp 10 – Kaffee & Zigaretten Generell gilt: Bei Stimmproblemen Alkohol und Zigaretten möglichst meiden. Dasselbe gilt für Kaffee, schwarzen und grünen Tee.

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