Duffys bescheidene Wunschliste

Im MADONNA-Talk

Duffys bescheidene Wunschliste

Lächeln, lachen, tanzen und leben...
Mit ihrem Debütalbum Rockferry – vor allem bekannt durch den Song Mercy – landete Aimée Ann Duffy im Jahr 2008 in wenigen Wochen auf Platz 1 zahlreicher Charts. Für die Waliserin kam der Karrieresprung völlig überraschend, obwohl sie sich seit ihrer schweren Jugend – im Alter von dreizehn Jahren musste Duffy für mehrere Monate in ein Schutzhaus ziehen, da die Exfrau ihres Stiefvaters einen Mordanschlag auf ihn geplant hatte – nichts mehr als eine erfolgreiche Karriere als Sängerin wünschte.

Persönlich
MADONNA traf Duffy bei der Präsentation ihres zweiten Albums Endlessly in London zum privaten Talk über ihre Musik, Zukunftspläne und ihren Freund, Rugby-Star Mike Phillips.
 

Ihr neues Album ‚Endlessly‘ ist soeben erschienen. Was hat Sie dazu inspiriert?
Duffy:
Das Leben und Erfahrungen. Wer ich bin, wer ich noch nicht bin, wer ich befürchte zu werden...

Inwiefern unterscheidet sich Ihr neues Album vom alten?
Duffy:
Ich bin mir nicht sicher. Natürlich gibt es neue Elemente und eine neue Dynamik. Aber der Hörer selbst muss den Unterschied spüren. Jemand, der das Album subjektiv betrachten kann.

Planen Sie ein neues Album?
Duffy:
Ich werde mein Leben lang Musik machen. Wir haben also eine lange gemeinsame Reise vor uns... (lacht)

Verarbeiten Sie Ihre schwierige Kindheit in Ihren Songs?
Duffy:
Ich finde, dass Musik eine heilende Wirkung hat. Als Kind regte Musik meine Fantasie an und half mir, aus bestimmten Situationen zu entfliehen. Darum genieße ich Musik. Ich erzähle so meine persönliche Geschichte...

Haben Sie Zukunftspläne?
Duffy:
Ich habe eine lange Wunschliste von Dingen, die ich ausprobieren möchte. Aber manchmal muss man sich darauf konzentrieren, glücklich zu werden. Man muss am Jetzt und Hier arbeiten. Es ist nicht immer gut, in den Wolken zu leben und nur zu träumen.

Was führt die Wunschliste an?
Duffy:
Lächeln, lachen, tanzen und leben...

Sie haben vor Kurzem Ihr Schauspieldebüt in ‚Patagonia‘ gegeben. Werden wir Sie öfters auf der Leinwand sehen?
Duffy:
Das war großartig. Aber ich weiß nicht, was die Zukunft bringt. Wahrscheinlich sollte ich Ihnen erzählen, dass ich die Welt erobern werde und eine Frau bin, die ihr Leben unter Kontrolle hat – aber das stimmt leider nicht...  

Was ist Ihr Erfolgsrezept?
Duffy:
Ich bleibe mir selbst treu. Ich glaube an das, was ich mache. Und ich gehe keine Kompromisse ein...

Wo fühlen Sie sich zu Hause?
Duffy:
London ist jetzt mein Zuhause. Ich bin in Wales aufgewachsen, meine Freunde und Familie leben dort. Manche haben eine Familie gegründet, manche ihre Eltern verloren. Als wir Teenager waren, war unser Leben anders. Vielleicht habe ich Angst davor, zurückzugehen und die Veränderung zu sehen.

Wünschen Sie sich eine eigene Familie?
Duffy:
Ich bin mit meinem Freund glücklich und ich glaube, wenn ich wirklich das Gefühl habe, mein Leben völlig unter Kontrolle zu haben, dann werde ich Kinder bekommen. Aber bis dahin wäre es rücksichtslos von mir, jemanden in diese Welt zu setzen.

Wie viel Zeit bleibt neben Ihrer Karriere für Liebe?
Duffy:
Ich finde, Frauen und Männer managen ihr Leben großartig und bringen so viele Dinge unter einen Hut – Karriere, Familienleben, Interessen, Sex... Ich weiß nicht, ob ich alles auf einmal machen kann. Ich gebe zu, dass ich keine Wonderwoman bin.

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