Wen trifft der Oscar-Fluch 2011?

Ehekiller: Award vs. Liebe

Wen trifft der Oscar-Fluch 2011?

Der kleine goldene Mann gilt als gefürchteter Ehebrecher
Kaum hatte Sandra Bullock im vergangenen Jahr ihren Oscar als beste Hauptdarstellerin in der Hand, war ihr Ehe mit Jesse James auch schon Geschichte. Bereits wenige Tage nach der Verleihung holten Bullock die zahlreichen Affären ihres Ex-Mannes ein. Es folgten ein Rosenkrieg und die Scheidung. Dies ist ein Schicksal, das Bullock mit vielen – vor allem weiblichen – Hollywoodstars teilt. Fast keiner Oscar-Gewinnerin der vergangenen Jahre brachte der wichtigste Filmpreis der Welt privates Glück.

Diashow Der Oscar-Fluch

Wen trifft der Oscar-Fluch 2011?

Am 27. 2. werden die Academy Awards verliehen. Eine Studie bestätigte den Liebesfluch. Spätestens vier Jahre nach dem Oscar-Gewinn geht eine Hollywood-Ehe zu Ende. Die „Beste Hauptdarstellerin“ trifft der Fluch am öftesten. So gefährdet sind Portman & Co.!

Wen trifft der Oscar-Fluch 2011?

Natalie Portman („Black Swan“): Die große Oscar-Favoritin ist am meisten gefährdet, von Hollywoods Liebesfluch heimgesucht zu werden.

Wen trifft der Oscar-Fluch 2011?

Die 29-Jährige lernte Benjamin Millepied (33) erst vor wenigen Monaten während der Dreharbeiten zu „Black Swan“ (er choreografierte) kennen. Das erste gemeinsame Baby soll im Frühsommer zur Welt kommen. Insider befürchten Portmans Erfolg könnte sich negativ auf die Partnerschaft auswirken.

Wen trifft der Oscar-Fluch 2011?

Nicole Kidman („Rabbit Hole“): Gespielt? Nach der Trennung von Tom Cruise fand Kidman (43) ihr Familienglück (sie haben zwei Töchter) mit Sänger Keith Urban (43). Auffällig: Sie inszenieren sich in letzter Zeit (zu) heftig turtelnd am Red Carpet.

Wen trifft der Oscar-Fluch 2011?

Michelle Williams („Blue Valentine“). Die 30-Jährige ist seit der Scheidung von Heath Ledger († 08) 2007 solo.

Wen trifft der Oscar-Fluch 2011?

Annette Bening („The Kids Are All Right“) ist seit 1992 mit Warren Beatty verheiratet. Doch der Fluch macht auch vor Langzeit-Ehen nicht halt.

Wen trifft der Oscar-Fluch 2011?

Jennifer Lawrence. Der 20-jährige „Winter’s Bone“-Star ist offiziell Single. und gibt selten etwas Privates preis. Ein gutes Omen.

Der Oscar-Fluch

Bis dass der Oscar uns scheidet: Wenige Tage nach ihrem Oscar-Sieg 2010 scheiterte Sandra Bullocks (46) Ehe mit Jesse James (41). Adoptivsohn Louis zieht sie als Single-Mum auf.

Der Oscar-Fluch

Hilary Swank (36) & Chad Lowe (47). Swank gewann die Statuette 2000 und 2005. 2007 scheiterte ihre zehnjährige Ehe.

Der Oscar-Fluch

Sean Penn (50) & Robin Wright (44). Männer sind laut Studie nicht vom Oscar-Fluch betroffen. Ausnahme von der Regel: Sean Penn.

Der Oscar-Fluch

Kate Winslet (35) & Sam Mendes (45). Als Regisseur stand Sam Mendes immer im Schatten seiner Frau, vor allem als diese 2009 „Beste Hauptdarstellerin“ wurde. Das Ehe-Aus: 2010.

Der Oscar-Fluch

Halle Berry (44) & Eric Benet (40). Halle Berry gewann 2002 als erste schwarze Frau („Monster’s Ball“) den Oscar.

Der Oscar-Fluch

Ihre Ehe mit Eric Benet scheiterte nur ein Jahr später.

Der Oscar-Fluch

Reese Witherspoon (34) & Ryan Phillippe (36). Bereits ein halbes Jahr nachdem Witherspoon 2006 den Oscar holte, zog Phillippe aus.

Der Oscar-Fluch

Julia Roberts (43) & Benjamin Bratt (47). 2001 wurde Roberts als beste Hauptdarstellerin geehrt („Erin Brockovich“). Noch im selben Jahr war die Ehe am Ende.

Der Oscar-Fluch

Charlize Theron (35) & Stuart Townsend (38). Es dauerte einige Jahre, bis der Oscar-Fluch seine Wirkung entfaltete. 2004 bekam sie die Auszeichnung für den Filmhit „Monster“. Im Januar 2009 trennte sich das Paar nach neun Jahren.

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Lastet auf dem Oscar ein Fluch? Dass es den sogenannten „Oscar-Fluch“ tatsächlich gibt, bestätigte kürzlich eine wissenschaftliche Studie. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Ehe von Siegerinnen der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ früher endet als die ihrer sieglosen Kolleginnen, beträgt 63 Prozent, berechnete Colleen Stuart von der Universität in Pittsburgh. Die Forscherin hat das Liebesleben aller nominierten Schauspieler und Schauspielerinnen seit 1936 untersucht. Fast jedes Jahr werden jeweils fünf Männer und fünf Frauen vorgeschlagen, das ergibt 751 Nominierte. Von diesen ließen sich 60 Prozent mindestens einmal nach ihrer Nominierung scheiden. Besonders hoch ist die Scheidungsrate bei den Academy Award-Gewinnerinnen: Ihre Ehen hielten im Schnitt nur noch 4,3 Jahre, die der nominierten Kolleginnen ohne Oscar immerhin 9,5 Jahre.

Portmans Prüfung
Wenn heuer der Academy Award of Merit zum 83. Mal in Los Angeles im berühmten Kodak Theatre verliehen wird, steht vor allem Oscar-Favoritin Natalie Portman („Black Swan“) und ihr junges Familienglück im Blickpunkt der Öffentlichkeit und die frische Beziehung zu Benjamin Millepied damit vor dem ersten großen Prüfstein. Als Portman bei den Dreharbeiten zu „Black Swan“ vor wenigen Monaten den Balletttänzer und Choreografen Millepied kennen und lieben lernte, trennte sich dieser sofort von seiner damaligen Freundin. Wenige Wochen später war das erste gemeinsame Baby unterwegs, das im Frühsommer das Licht der Welt erblicken soll. Insider machen sich Sorgen, dass das junge Liebesglück am Ruhm und Erfolg von Portman zerbrechen könnte. Während die weiteren Nominierten Michelle Williams und Jennifer Lawrence derzeit offiziell solo sind, könnten heuer noch Nicole Kidman – sie ist seit 2006 mit Countrysänger Keith Urban verheiratet – sowie Annette Bening (ist seit 1992 mit Schauspielkollegen Warren Beatty verheiratet) vom Hollywood-Fluch eingeholt werden.

Rasches Liebes-Aus
Denn sogar Langzeit-Ehen bleiben von dem Oscar-Fluch nicht verschont. Hilary Swank und Schauspielkollege Chad Lowe galten zehn Jahre als Vorzeige-Hollywood-Ehepaar, doch Swanks Oscars (2000 für „Boys Don’t Cry“, 2005 für „Million Dollar Baby“) verkraftete ihre Liebe nicht. Im November 2007 ließen sie sich scheiden. Kate Winslet bekam 2009 einen Award für „Der Vorleser“. Im März 2010 gab sie nach sieben Ehejahren die Scheidung von Regisseur Sam Mendes bekannt. Reese Witherspoon, die 2006 für „Walk the Line“ ausgezeichnet wurde, trennte sich sechs Monate später – nach acht Jahren Ehe – von Ryan Phillippe. Halle Berry stand 2002 mit dem ersten Academy Award für eine schwarze Frau für das Drama „Monster’s Ball“ auf dem Höhepunkt ihrer Karriere – doch ihre vierjährige Ehe mit Eric Benet scheiterte nur ein Jahr später. Auch für Julia Roberts und Benjamin Bratt bedeutete ihr Oscar-Gewinn im Jahr 2001 („Erin Brockovich“) das baldige Aus.

Nach Jahren eingeholt
Nicht gleich direkt nach dem Award-Gewinn, aber einige Jahre später schlug der Fluch bei Charlize Theron und Stuart Townsend (nach neun Jahren Beziehung) zu sowie auch bei Susan Sarandon und Tim Robbins (sie gewann 1997, er 2004; Ehe-Aus 2009 nach 23 Jahren!) oder auch Renée Zellweger und Musiker Jack White.

Nicht bedanken!
Der Fluch betreffe – laut Studie – jedoch nur die weiblichen Stars. Die Forscher spekulieren, dass der Erfolg, das Rampenlicht und der Wirbel um die Siegerinnen dem Partnern und somit der Partnerschaft nicht gut tun. Der größte Ehekiller soll vor allem die Dankesrede sein, in der der Liebste – z. B.:  im Fall von Witherspoon – vor der ganzen Welt als so braver Unterstützer gelobt wird. So sollte Portman ihre Worte mit bedacht wählen, wenn es am 27. Februar wieder heißt: „And the Oscars goes to …“

Wer gewinnt den Oscar 2011

Alle Nominierten...

Beste Hauptdarstellerin
Annette Bening für „The Kids Are All Right“
Nicole Kidman für „Rabbit Hole“
Jennifer Lawrence für „Winter’s Bone“
Natalie Portman für „Black Swan“
Michelle Williams für „Blue Valentine“

Beste Nebendarstellerin
Amy Adams für „The Fighter“
Helena Bonham Carter für „The King’s Speech“
Melissa Leo für „The Fighter“
Hailee Steinfeld für „True Grit“
Jacki Weaver für „Animal Kingdom“

Bester Hauptdarsteller
Javier Bardem für „Biutiful“
Jeff Bridges für „True Grit“
Jesse Eisenberg für „The Social Network“
Colin Firth für „The King’s Speech“
James Franco für „127 Hours“

Bester Nebendarsteller
Christian Bale für „The Fighter“
John Hawkes für „Winter’s Bone“
Jeremy Renner für „The Town“
Mark Ruffalo für „The Kids Are All Right“
Geoffrey Rush für „The King’s Speech“

Bester Regisseur
„Black Swan“ Darren Aronofsky
„The Fighter“ David O. Russell
„The King’s Speech“ Tom Hooper
„The Social Network“ David Fincher
„True Grit“ Joel Coen and Ethan Coen

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