84% der Frauen leiden am Schulstart-Blues

Leeres Nest-Syndrom:

84% der Frauen leiden am Schulstart-Blues

Depri-Stimmung
Die ersten Schulwochen sind überstanden und mit der Rückkehr der Alltagsroutine meldet sich bei vielen Müttern auch die Herbst-Traurigkeit. Die Kinder freuen sich wieder auf die Schule und Klassenkameraden, die Mütter hingegen blasen Trübsal, wie eine neue Studie aus Großbitannien nun enthüllt. Ganze 84% der Mütter sind von der sogenannten Schulstart-Depression betroffen.

Sehnsucht nach Kindern & Sommerende
43% fühlen sich traurig und alleine, 22% fühlen Angst und eine von fünf Frauen (20%) fühlt sich unglücklich. 12% der Frauen fühlen Erleichterung wenn ihre Kinder von der Schule wieder nach Hause kommen. Während sich die Kinder gerade in den ersten Schulwochen noch an die Umstellung nach den langen Sommerferien gewöhnen, scheint es ganz so als bräuchten die Mütter noch mehr Zeit, um sich wieder an die Abwesenheit ihrer Kinder und das Ende des Sommers zu gewöhnen.

Auch Tiere sind traurig
Auch auf Haustiere soll sich der Schulstart auswirken, so berichten 51% der Frauen, dass sie Veränderungen im Verhalten ihrer Hunde und Katzen bemerkten, die die letzten zwei Monate rund um die Uhr Spielkameraden um sich hatten.

Lösung: nächsten Urlaub planen
Butlins-Direktor Mark Hunter erzählt, dass viele Menschen sich nach guten Zeiten ein wenig down fühlen und vielen Eltern nach den gemeinsam mit den Kindern verbrachten Ferien klar wird, wie wertvoll die Zeit mit der Familie ist. „Man muss nach vorne sehen und Weekend-Trips, Parkbesuche oder Kurzurlaube mit der Familie planen.“ Um den Schulstart-Blues zu überstehen ist die Mehrheit der Mütter schon dabei den nächsten Urlaub zu planen, um die besonderen Sommer-Momente noch einmal aufleben zu lassen. Andere hingegen widmen sich der "Shopping-Therapie" und ein Viertel konzentriert sich auf die Arbeit, um sich abzulenken.

Das setzt Müttern am meisten zu:

  • Die Rückkehr zum durchgeplanten Tagesablauf: Schuljausen machen, Hausübungen,  Aktivitäten nach der Schule  und Bettzeit-Rituale. (54%)
  • Vermissen der gemeinsam verbachten Zeit mit der gesamten Familie (48%)
  • Das Ende des Sommer-Urlaubs (39%)
  • Aus Zeitgründen oft keine gemeinsamen Mahlzeiten mehr mit der gesamten Familie (17%)
  • Keine Entschuldigungen mehr um früher aus der Arbeit gehen zu dürfen (10%)
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