Pariser Mode aufgerüscht und doch modern

Sie wagten dabei mehr als in ihrer Debüt-Kollektion im März: Zarte Kleider in sanften Tönen wie Haut, Vanille, Lavendel oder Rauchgrau schwangen sich in Volants und Rüschen um die Körper der Models. Schleifen, hauchdünne Organza-Lagen, Federn und Spitze erweckten einen ätherischen Eindruck. Die Traditionsmarke schien deutlich verjüngt.

Eher uninspiriert schien dagegen die Chloe-Kollektion von Designerin Hannah MacGibbon. Schwingende Cape-Mäntel, lockere Anzüge mit weiten Jacken in Brauntönen, Khaki-Blusen und Jeanshemden vermischten feminine und maskuline Elemente, wirkten jedoch etwas simpel. Schön waren dagegen die zarten Plissee-Kleider aus Chiffon in Naturtönen, die besser zur modernen Romantik der Marke Chloe passten.

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